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Das Logbuch:

Geschichten aus meinem Leben, Gedanken zu aktuellen Themen und sonstiger geistiger Unrat. Auch wenn mir vielleicht gar keiner zuhört, so darf ich hier wenigstens ausreden.

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Das verlorene Bändchen

Dienstag, 05. April 2011 02:01  
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Es sind oft die kleinen Aufreger, die einem das Leben vermiesen.

Hab' heute oder vielmehr gestern mein "Bändchen" verloren. Das Teil, was man sich um die Hosenbeine schnallt, daß diese nicht an die Fahrradkette kommen. Morgens hatte ich es noch, abends konnte ich es nicht mehr finden. Sämtliche Taschen durchsucht, das ganze Büro, sogar die Mülleimer, nichts gefunden. Beim Ablaufen der Wege, die ich am Tag gegangen bin, fiel ich einem "Kollegen" auf, der mich offenbar für einen Dieb hielt, angesichts der Fragen, die er mir stellte, nachdem ich an seinem Büro vorbeigelaufen war: "Was suchen Sie? Wo gehören Sie hin?" und so weiter. Über den Mensch hab' ich mich dann auch noch mal geärgert. Sowas kann ich gar nicht leiden.

Vermute inzwischen, daß ich das Teil beim Ausräumen der Hosentaschen mit einem alten Tempo versehentlich weggeworfen habe. War zwar nur ein Zwei-Euro-Artikel, geärgert hab' ich mich trotzdem, leider mehr als angemessen.

Für den Rückweg musste dann die Socke als Hosenhalter herhalten. Sieht scheiße aus, geht aber auch.
 
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Raus in's Grüne...

Sonntag, 03. April 2011 23:25  
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Heute vormittag ging's nach zwei Wochen wieder weiter im Garten. Diesmal hatte ich Unterstützung. Mein Vater und Joni waren dabei und auch Roman und Mirco haben sich bereit erklärt zu helfen. Gemeinsam geht die Arbeit leichter von der Hand. Die Hütte ist jetzt rundrum frei, ganz fertig sind wir aber immer noch nicht, ich würde sagen, 2/3 sind geschafft. Außerdem geht die Pumpe wieder. Trotzdem steht noch einiges an Arbeit an, bis die ersten Sommergrillsessions gestartet werden können. Zu Mittag gegessen wurde anschließend deswegen auch im Burger King

Danke an die fleissigen Helfer! :)
 
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Verpasste Chancen und die Farbe meiner Unterhosen

Samstag, 02. April 2011 23:43  
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War heute Autos anschauen, gibt hier einen Laden in der Nähe, der für relativ moderate Preise ehemalige Opel-Dienstwagen mit ganz wenig Kilometern verkauft.

Eigentlich hatte ich es auf einen Astra Caravan abgesehen. 1.8er Benziner, OPC-Line-Paket, Anhängerkupplung und das heißersehnte Panorameschiebedach, 4.000 km auf der Uhr, quasi der Hauptgewinn, weil abgesehen von der Farbe exakt meiner persönlichen Wunschliste entsprechend. Leider war ich ein wenig spät, ein paar Stunden früher war er verkauft worden. Aus Verzweiflung hab' ich dann einen Combo probe gefahren. Fuhr sich eigentlich ganz gut, hatte eine schicke Farbe, akzeptable Ausstattung, richtig viel Platz und ist in den vier Monaten seiner bisherigen Existenz ganze 1300 km gefahren! Hätte ihn auch fast gekauft, wenn, ja wenn der Motor nicht gewesen wäre. 90 Pferde aus gerade mal 1,4 Liter Hubraum, das ist nicht allzuviel für so eine Schrankwand auf vier Rädern. Auf dem Papier schlägt der Combo meinen 75-PS-Astra zwar aber subjektiv ist der Astra um einiges agiler. Die Maschine im Combo hängt zäh wie Kaugummi am Gas, untenrum keinen nennenswerter Durchzug, man muß das Teil erst richtig hochjubeln und viel mit dem Getriebe arbeiten, um die Fuhre einigermaßen flott zu bewegen. Auch wenn ich sonst auf Herausforderungen stehe, das wäre mir auf Dauer zu nervig. Ich hätte doch lieber einen Motor mit einem ordentlichen Drehmomentfundament. Der Verkäufer riet mir diesbezüglich zu einem Astra Caravan mit 110PS-1.7er Turbodiesel, aber der sagte mir auch nicht wirklich zu, silber (kotz!), kein Schiebedach und Diesel finde ich sowieso doof, mag ich nicht haben, schon gar keine umgezeichnete Fiat-Maschine, Drehmoment hin oder her. Aber anscheinend gibt's kaum noch gescheite Benziner.

Hab's jetzt erstmal gelassen und werde weiterschauen. Das mit dem Astra hat mich dann im nachhinein noch mal richtig geärgert, der wäre ziemlich perfekt gewesen, wär' ich nur mal früher aufgestanden.

Hab' mir heute stattdessen erstmal zwei neue - dringend notwendige - Hosen gekauft und einen Gutschein eingelöst, der seit bestimmt vier Jahren zuhause ihn der Schublade lag. Irgendwie haben zuletzt in relativ kurzem Abstand gleich drei meiner Jeans Löcher im Hosenboden bekommen. Jetzt kann ich mich wieder bücken, ohne Angst haben zu müssen, anderen Leuten die Farbe meine Unterbuxen zu zeigen.

Passenderweise scheint an meiner Karre ist schon wieder was kaputt zu sein. Es zischt irgendwo am Ansaugtrakt. Eigentlich ist dieser letztens erst komplett neu abgedichtet worden. Arrrrggh!
 
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Globale Rohstoffkreisläufe besonderer Art

Donnerstag, 31. März 2011 20:49  
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Aus alt mach neu - Millionenbetrug mit alten Euromüzen (tagesschau.de)

Als ich das heute morgen im Radio hörte, dachte ich wirklich erst an einen Aprilscherz und gab nicht viel auf die Sache, im Büro schaute ich dann auf den Kalender und bemerkte meinen Irrtum.

Und wieder mal sind's die "fleissigen" Chinesen. Erst vor ein paar Tagen die Sache mit dem IPad-Reimport, jetzt das. Da setzen sich offenbar wirklich in irgendeinem chinesischen Hinterhof Leute hin und dengeln alte Münzen wieder zusammen. Selbst in der Kriminalität ist die Globalisierung inzwischen spürbar, "Made in China" die Konsequenz, ein deutscher Facharbeiter, der kaputte Münzen wieder zurechtbiegt, wäre auch kaum bezahlbar gewesen bei den ganzen hiesigen Sozialabgaben.

Ich vermute sogar, daß die dortigen Arbeiter gar nichts von der kriminellen Dimension der ganzen Sache wussten sondern nur als einfache Tagelöhner angestellt waren, den großen Reibach machten andere, die die wiederhergestellten Münzen (wieder ein Reimport) zurück nach Deutschland schafften und für gutes Geld wieder eintauschten.

Kriminelle Energie sollte man eben nie unterschätzen, deswegen finde ich die bisherige Praxis des Trennens und Verkaufens auch relativ naiv. Zwangsläufig kommt da irgendwann mal jemand auf dumme Gedanken. Ich frage mich ja sowieso, weshalb der Münzschrott als Altmetall in die freie Wirtschaft verkauft und nicht etwa zur Produktion neuer Münzen direkt wiederverwertet wird. Oder braucht man für die Münzprägung unbedingt "frisches" Metall? Hat sicher auch irgendwelche schwindligen betriebswirtschaftlichen Gründe. Nun ja, in Zukunft wird man bei der Entsorgung wohl etwas gründlicher sein, denke ich. ;)
 
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Grenzwertiger Nachtrag

Mittwoch, 30. März 2011 22:40  
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Herr Eckert hat sich heute im Tagesschaublog auch noch mal mit dem Thema Grenzwerterhöhung auseinandergesetzt:

Tagesschaublog, 30. März 2011 17:00 Uhr
 
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Grenzwertiges Amoklaufen der EU

Mittwoch, 30. März 2011 21:18  
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Kraftwerkshavarie in Japan, noch unabsehbare nukleare Verseuchung, viele Länder verhängen Importstopps für japanische Lebensmittel, völlig nachvollziehbar. Was aber macht die EU? Sie erhöht erstmal die Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan, nein, das ist kein Tippfehler, die Grenzwerte werden tatsächlich per Eil(!)verordnung erhöht.

Diese Eilverordnung regelt in erster Line verschärfte Kontrollen japanischer Lebensmittel bei der Einfuhr. So weit so gut. Man muß schon ein wenig zwischen den Zeilen und in den Anlagen lesen, um den Klops zu erkennen. Konkret werden jetzt Grenzwerte in Kraft gesetzt, die im Falle eines atomaren Notstands greifen und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherstellen sollen. Diese stammen noch aus der Zeit des Chernobylunfalls und sind je nach Art der Lebensmittel um ein wenig bis um ein vielfaches höher als die üblichen Grenzwerte.

Der Sinn einer solchen Maßnahme erschließt sich mir nicht, abgesehen von der Frage, wie hoch die Gefahr tatsächlich ist. Der Teil mit den verstärkten Kontrollen ist logisch, nachvollziehbar und absolut notwendig. Wie begründen sich aber die höheren Grenzwerte? Wir haben in Europa aktuell keinen akuten nuklearen Notfall, erst Recht sind wir nicht auf den Import japanischer Erzeugnisse angewiesen, um eine "Hungersnot" abzuwenden. Die Menge dürfte ohnehin sehr überschaubar sein. Schlimmer ist dem Fall daß das ganze wohl offenbar auch Futtermittel gilt. Fleisch Die potentiellen Konsequenzen kann man sich dabei leicht vorstellen.

Alles in allem eine völlig hirnrissige Aktion - Von oben verordnete potentielle Gefährdung der Gesundheit ohne jede Not.

Mit der gleichen Begründung hätte man im Januar auch die Dioxingrenzwerte hoch setzen können, da wäre das Argument der Versorgungssicherheit noch eher nachvollziehbar gewesen.
 
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Hoeneß poltert gegen Daum

Dienstag, 29. März 2011 23:01  
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Uli Hoeneß kann mal wieder sein Lästermaul nicht halten und muß ungefragt seinen Kommentar zur Verpflichtung Daums bei der Eintracht abgeben.

Hoeneß contra Daum "Pulver in Bruchhagens Kaffee" (hr-online.de)

Pulver in Bruchhagens Kaffee? Wohl eher eher das ein oder andere Glas zuviel auf Hoeneß' Deckel. Was geht den Weißwurschtkönig denn Frankfurter Personalentscheidungen an? Der sollte lieber mal dafür sorgen, daß bei den Bayern Nationalspieler auch zum Einsatz kommen und nicht ständig auf der Bank sitzen. Oder sie endlich abgeben, das würde den betroffenen Spielern und der Liga zu gute kommen.

Ansonsten bin ich selbst allerdings auch etwas gespalten wegen Daums Verpflichtung. Ob's wirklich was bringt, wissen wir spätestens nach dem 34. Spieltag. Hoffnung darf man haben, aber die Erwartungen sollte man besser nicht zu hoch stecken, zumal ich die derzeitige Misere nicht ausschließlich beim Trainer sehe.
 
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Gewinner und Verlierer

Montag, 28. März 2011 23:19  
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Besonders freut es mich, daß der Interessenvertretungsverein FDP mal so richtig eins in die Fresse bekommen hat und in Mainz gar nicht mehr im Landtag vertreten ist. Schade nur, daß sie es in Baden-Württemberg grade noch so geschafft haben, aber ist halt Stammland, quasi eine der letzten Bastionen.

Die Bundespolitik hatte sicher einen großen Einfluß. Atomschlingerkurs, Bedienung von Interessengruppen, das Desaster mit E10, Hickhack um 5 € mehr bei der Sozialhilfe, eine menschenverachtende Gesundheitspolitik, die Liste lässt sich lange fortsetzen. Garantiert haben die Ereignisse in Japan auch dazu beigetragen, in erster Linie dürfte Mappus aber die Quittung für seinen Pro-Atomkurs und seine arrogante Haltung bei S21 erhalten haben. Das Desaster beim Polizeieinsatz ist sicherlich nicht ihm oder seiner Partei alleine anzulasten, wohl aber das sture Festhalten an einem fragwürdigen Projekt, dessen Zustimmung unter der Bevölkerung nicht gegeben ist. Die Pille der Schlichtung hat seine Wirkung verfehlt. Heiner Geisler mag zwar persönlich vielleicht geeignet gewesen sein, allerdings muß ein Schlichter unzweifelsfrei unparteiisch sein, und deswegen kann man da eigentlich kein CDU-Mitglied nehmen, so bleibt da immer ein Geschmäckle, wie der Schwabe sagen würde.

Hoffentlich machen die Grünen in BW die nächsten vier Jahre einen guten Job. Scheitern sie, werden sie wohl den gleichen Weg wie die FDP zu gehen haben. Knackpunkt dürften vor allem S21 und die AKWs Philippsburg und Neckarwestheim werden. Die AKWs werden wohl dauerhaft stillgelegt, davon kann man ausgehen und hier werden die Grünen Punkte sammeln können. Aber S21 ist für Grünrot die Zerreisprobe schlechthin. Das ganze Projekt zu stoppen dürfte vor allem ein juristisches Problem sein, bestehende Verträge haben Gültigkeit, auch über Legislaturperioden hinaus. Hier könnte man höchstens bei den Planungsfehlern ansetzen, die es offenbar gibt, (falsch dimensionierte Tunnelquerschnitte z.B.) und die das ganze Projekt enorm verteuern dürften. Vielleicht wäre es aber auch schon mal ein Anfang, die beim Projekt freiwerdenden Flächen dem Zugriff von Grundstücksspekulanten zu entziehen und den Stuttgartern bei der Gestaltung mehr Selbstbestimmungsrecht einzuräumen. Aber da hat auch die Stadt selbst noch ein Wörtchen mitzureden. Wie auch immer, die nächsten Jahre werden spannend im Ländle.

Dicke Pfälzer sind seit den Achtzigern bekannt dafür, lange an der Macht zu bleiben und so hat auch der alte Kurt es wieder mal geschafft, wenn auch nur mit Hilfe der Grünen als Mehrheitsbeschaffer. Eine kleine Trübung gab's freilich, nämlich der Zugewinn der Schwarzen in Rheinland-Pfalz. Dies dürfte aber in erster Linie daran gelegen haben, daß viele Pfälzer ihrem König Kurt überdrüssig geworden sind, es gab ja schon einige Patzer, z. B. Nürburgring. Also zur Abwechslung mal ein Faktor aus der Landespolitik. Zum Glück hat die SPD ihre Wähler nicht nur an die CDU, sondern auch an die Grünen verloren, und so wird es auf Rot-Grün hinauslaufen, eigentlich auch eine Verbesserung des vorherigen Zustandes. Absolute Mehrheiten sind selten eine gute Sache, egal von welcher Partei. Kurt Beck wird es verschmerzen können, solange er Ministerpräsident bleibt, zumal Rheinland-Pfalz wenig Konfliktpotential zwischen beiden Partnern bieten dürfte. Mühlheim-Kärlich ist lange vom Netz und fast komplett zurückgebaut, allerdings könnte der weitere Ausbau von Hahn ein Konfliktfaktor werden, ggf. auch wieder das eigentlich schon abgefrühstückte Kohlekraftwerk in Ingelheim, wenn irgendwer mal auf den Trichter kommt, man müsse den Verlust der abgeschalteten Kernkraftwerke durch Kraftwerksneubauten ausgleichen.

Ach ja, in Kelsterbach hat die SPD ihre absolute Mehrheit offenbar verloren, die WIK ist zweitstärkste Kraft geworden und die CDU auf Platz Drei. Grundsätzlich schonmal gut, daß der unerträgliche rote Filz etwas aufgebrochen wurde, ich schätze aber mal, daß die SPD mit der CDU koalieren wird, und in der Summe alles beim Alten bleiben wird.
 
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Veräppelt

Donnerstag, 24. März 2011 23:00  
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Kaum ist das IPad2 auf dem Markt, wird es schon wieder knapp. In Amerika gibt es außerdem das Phänomen, daß Exilchinesen den Markt leerkaufen, um die Dinger gewinnbringend in die Heimat zu verschicken.

Die wundersame iPad-Wanderung (tagesschau.de)

Angebot und Nachfrage bestimmen eben den Preis. Und wenn ein Produkt so gehypt wird, kann es eben auch zu solch abstrusen Auswirkungen kommen. Nach wie vor erschließt es sich mir nicht, wie man sich dermaßen für Apple begeistern kann. Mag sein, daß die Geräte an sich nicht schlecht sind, aber wirklich besonders sind sie doch auch nicht. Die Konkurenzprodukte sind billiger, können mitunter mehr, und haben offene Schnittstellen. Bei ersten IPad gab's noch nicht mal 'nen USB-Anschluß. Apple lebt in erster Linie von Exklusivität und Image. In meinen Augen spielt da hauptsächlich der Aspekt des Statussymbols eine Rolle. Und für Apple ist das ein Riesengeschäft. Deswegen glaube ich auch nicht, daß die Verknappung ein "Versehen" ist. Man dürfte inzwischen relativ gut wissen, wieviel Marktpotential besteht und auf diesem Weg hält man Preis, Interesse und Medienaufmerksamkeit künstlich hoch.

In seiner Anfangszeit war Apple noch ein echter "Rebell", der den großen, bösen Konkurrenten Microsoft ärgerte. Nun hat sich dieses Bild gewandelt, der einstige Underdog hat den Konkurrenten in Sachen Userzwangsbindung und Proprietärität längst überholt und übertroffen. Microsoft bekam mal auf den Deckel, weil sie ihren IE zwangsweise mit Windows auslieferten, Apple ist heute viel krasser und es scheint keinen zu interessieren.

Ich hab' vor einigen Jahren einen IPod Shuffle gekauft, einen der ersten länglichen weißen mit 512 MB, aber auch nur weil ich ihn für damalige Verhältnisse relativ günstig bekommen habe. Das Gerät selbst ist in gelebter Wegwerfmentalität nicht reparierbar. Das Gehäuse ist komplett vergossen, das heißt, wenn der Akku oder die Elektronik den Geist aufgibt, war's das, wegschmeißen und neu kaufen, nebenbei auch nicht sehr ökologisch. Besonders sauer ist mir aber aufgestossen, daß man ihn nur über die proprietäre mitgelieferte Applesoftware ITunes mit Musik bestücken konnte. Schlimmer noch: Ohne, daß der Nutzer darüber in irgendeiner Weise informiert wird, will das Programm nach Hause telefonieren, also sich mit dem Apple-Server verbinden, um Steve-Jobs-weiß-was für Daten zu schicken. Zum Glück war ich schon damals ein kleiner paranoider Freak und bekam dies dank der installierten Firewall mit und konnte es verhindern.

Wer kein Apple oder zumindest Windows hat, der hat sowieso verloren. So hat sich die Zusammensetzung der Songs auf meinem Gerät auch seit mindestens drei Jahren nicht mehr verändert. Selbst wenn ich wollte, für Linux gibt es gar keine Version von ITunes.

Eigentlich könnte Apple die Flundern ja gleich in China verkaufen, schleißlich werden die doch dort hergestellt. Stattdessen werden sie erst in China für kleines Geld zusammengeschwartet, aufwendig verpackt per Schiff in die neue Welt verfrachtet, dort zu überteuerten Preisen verkauft, wo Chinesen sie wieder abgreifen, zurück in die Heimat schicken und dort für den wiederum doppelten bis dreifachen Preis an reiche Landsleute verticken. Klingt bekloppt, und ist es auch. Aber so funktioniert eben die totale Marktwirtschaft. Das Chinesen offenbar härter im Nehmen sind als Amerikaner und dementsprechend bereit sind, sich früher und länger anzustellen mag den ein oder anderen Applefan da gewaltg fuchsen, ist aber leider völlig legal.
 
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Schabernack...

Sonntag, 20. März 2011 22:25  
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... mit meiner Nichte. Eigentlich gemein, wo sie sich doch noch nicht wehren kann. ;) Entsprechend schockiert schaut sie dann auch auf dem zweiten Bild.





Nein, sie hat natürlich nichts davon bekommen.
 
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Variationen zum Thema Fischstäbchen

Sonntag, 06. März 2011 21:33  
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Heute das ganze mal ohne Kroketten, dafür mit Reis:



Fischstäbchen (Bio, Teegut) 3,99/10 Stck.; Mikrowellenreis 1,59, 1/2 Packung Spinat (lag noch in der Truhe)
 
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Es wird Frühling

Sonntag, 06. März 2011 19:45  
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Habe heute eine große Runde gedreht, das Wetter war kaiserlich und dementsprechend viele Leute unterwegs.









Allerdings war's immer noch ziemlich kalt. Das muß sich noch ändern, je schneller, desto besser. :)

Am Bahnhof fand ich noch folgendes:



Da scheint jemand ein echter Naturfreund zu sein. Dazu - oldschool - die gute Torpedodreigangnabe mit dem inzwischen sehr seltenen Blechschalthebel und schwarzweißgestreifter Schaltzughülle. Ein echtes Schmuckstück.
 
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Ein freudiges Ereignis

Freitag, 04. März 2011 20:11  
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Happy Birthday, Lukas... *03.03.2011

Und nebenbei herzlichen Glückwunsch an die Eltern. Der Knabe wird dann heute abend auch gleich begossen.
 
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Der gebrochene Schalter

Samstag, 19. Februar 2011 21:30  
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Komischerweise sind mir in letzter Zeit bei vielen Schaltersteckerleisten die Schalter gebrochen, unter anderem auch bei der Leiste, die unter meinem Internethure am PC-Tisch hängt. Die war beileibe kein Nonameprodukt und so hab' ich mich doch ein wenig geärgert, das Teil war gerade mal drei Jahre alt, ich hab' hier Leisten, die sind fünfmal so alt und gehen wie am ersten Tag.







Auf dem dritten Bild sieht man den Schaden besonders gut. Billigen Kunststoff verwendet, spröde geworden, am Scharniernippel abgeplatzt --> Schalter kaputt. Hat dem Hersteller garantiert 5 Ct. pro Leiste gespart - Daumen hoch, Ihr Flachschippen!

Die Leiste ist natürlich verpresst, kann also nicht aufgeschraubt werden, den Schalter kriegt man zwar rausgehebelt, aber die Kabel sind dermaßen kurz, daß man ihn kaum auslöten kann.

Hab's natürlich trotzdem probiert - nur Versuch macht klug - und war sogar erfolgreich. Ich behaupte sogar mal frech, daß die Lötstellen jetzt besser als vorher sind. Als weiterer willkommener Nebeneffekt schlägt zu Buche, daß der Schalter jetzt grün ist.





Wie man sieht läuft der Rechner wieder, ich bin noch am Leben und die Sicherungen sind auch noch alle drin. Ich bin der King. :D Aber genug des Eigenlobs. Ich hoffe, daß der jetzt länger hält, mit 4,59 € war er schließlich einer der teureren und macht auch einen weit robusteren Eindruck als sein Vorgänger.

So viel zum Thema "Markenprodukt". Ich denke, ich werd' ich mich mal an den Hersteller der Leiste wenden, und mir erklären lassen, wie sowas sein kann. Auf der Herstellerhomepage weist man als Belege für den "Erfolg des Qualitätsmanagements" folgendes aus:

[Zitat]...zahlreiche bestandene Kunden-Audits und Auszeichnungen von unseren Kunden.[Zitatende] (Nein, ich mach' hier nicht den Guttenberg)
 
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Nochmal Glück gehabt.

Samstag, 19. Februar 2011 16:02  
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Vorhin hätte ich beinahe einen Unfall gehabt.

Ich war gerade an der letzten Rechts-vor-Links-Kreuzung vor meiner Einfahrt, da kam direkt vor mir von links ein alter Polo über die Kreuzung... ohne zu schauen, ohne zu bremsen. Wäre ich nur etwas früher dort gewesen, hätte er mich voll erwischt. So ein Arsch!

 
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Eier mit Beilage

Dienstag, 15. Februar 2011 23:02  
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Das waren doch mal richtige Klischeebioeier, da hing sogar noch ein Stück Huhn dran:



Mein alljährliches "Valentine's Day Bashing" blieb dieses Jahr aus. Hab's auch fast gar nicht mitgekriegt, erst gestern abend, und da war ich so beschäftigt, daß gar keine Zeit zum Aufregen blieb. Besser so. :)

Lektion des Tages: Salatsoßenshaker eignen sich auch für die Zubereitung von Rührei!
 
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Das war ja wohl nichts...

Sonntag, 13. Februar 2011 23:11  
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Die Eintracht wird erstmal weiter nach unten durchgereicht. jetzt sind nur noch 4 Punkte Luft zum ersten Abstiegsplatz. Das Spiel muß auch unterirdisch gewesen sein, selber hab' ich's allerdings nicht gesehen. Naja, gegen den Tabellenzweiten zu verlieren ist jetzt nicht so die Schande, aber die Luft wird immer dünner, langsam muß mal wieder ein Sieg her, sonst wird's unerwartet doch noch mal eng mit dem Klassenerhalt.

Aber auch die Mainzer haben's nicht besser gemacht. 2:4 in Köln, kein wirklich gutes Spiel, zumindest das, was ich eben in der Zusammenfassung gesehen habe, war aus Mainzer Sicht grauenhaft. Und das gegen den (vor dem Spiel) Tabellenvorletzten. Das sah in der Hinrunde anders aus. Naja, vielleicht ist das jetzt auch nur wieder die Herstellung "normaler" Verhältnisse. Der Mainzer Höhenflug war mir schon ein wenig unheimlich. Und daß die am Ende noch Meister werden, bevor es die Eintracht nochmal ist... nee, das geht ja mal gar nicht. :)

Hey... Stieg Larsson im Zweiten... bin dann mal vor der Glotze.
 
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Fleiß

Sonntag, 13. Februar 2011 22:30  
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Heute war ich fleissig!

Nach dem THW war ich noch mal in der Garage und hab' das zweite Schwerlastregal aufgebaut, daß seit Wochen da rumsteht, Schrott raus und allgemein etwas aufgeräumt.

Man kann die Garage jetzt wieder ohne Klettern betreten. Es geht voran.
 
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Hä?

Samstag, 29. Januar 2011 11:26  
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Gibt es noch irgendwen, der wie ich die neue VW Jetta-Werbung nicht rafft? Was hat der Bulle denn für ein Problem mit dem Wort "Jetta".

Ich räff's net!

Aber vielleicht ist das grade der Sinn dahinter, daß man sich Gedanken macht. Egal, ich kauf' trotzdem keinen VW. Ätsch!
 
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Oetkernade

Freitag, 21. Januar 2011 20:55  
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Langsam wirkt's ja schon etwas ermüdend, als über die großen Konzerne zu meckern. Aber es wird einem immer wieder neue Munition geliefert. Die neueste Quelle für Bluthochdruck: Bioade wurde von Dr. Oetker gekauft. (Quelle: taz.de)

Das damit zwangsläufig eine Änderung der Firmenphilosophie von Bionade einhergeht, ist klar. Das war's dann wohl mit einem meiner Lieblingsgetränke. So ist das in der modernen Marktwirtschaft. Kaum hat es ein gutes, alternatives Produkt mal aus dem Nischendasein herausgeschafft, kommt ein schmieriger Großkonzern, kauft die Firma einfach auf und zerstört zum Nutzen des eigenen Profits und Rufs eine gute Sache. Klar kann es ein Weltkonzern wie Dr. Oetker nicht zulassen, daß die eigene Tochter gegen eine Technologie in's Felde zieht die im Mutterkonzern genutzt wird. Wenn du einen Feind nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihm. Oder besser noch, kaufe und korrumpiere ihn und nutze dessen Stärken zum eigenen Vorteil. So geschehen auch im Asterix Band "Obelix und Co. KG", da geht die Sache am Ende schief, unwahrscheinlich aber, daß Dr. Oetker den gleichen finanziellen Schiffbruch erleiden wird wie im Comic.

Und so wird es weitergehen. Der Verbraucher hat immer weniger Möglichkeiten, den großen Kartellen auszuweichen, sei es bei der Lebensmittelproduktion, im Versicherungs- und Bankenwesen (siehe Postbankdeal) oder bei der Energieversorgung. So kann es sein, daß man heute zu einem unabhängigen Stromanbieter wechselt und der eine Woche später von der RWE geschluckt wird. Der Kunde ist am Ende der gelackmeierte, sofern er es überhaupt mitkriegt.

Eine etwas überspitzte und durchaus sozialkritische Prognose einer möglichen Zukunft bietet da der Film Wall-E. Dort gibt es ja zum Schluß auch nur noch die eine weltumspannende Firma mit dem vieldeutigen Namen "Buy'N Large", die von Tankstellenketten über Supermärkte bis zu Banken die komplette wirtschaftliche Macht auf sich vereint.

Aber dieser Film hat (neben einer richtig schönen Story) noch andere interessante, zum Teil philosophische Aspekte zu bieten, aber die werd' ich hier ein anderes mal näher beleuchten.
 
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