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Das Logbuch:

Geschichten aus meinem Leben, Gedanken zu aktuellen Themen und sonstiger geistiger Unrat. Auch wenn mir vielleicht gar keiner zuhört, so darf ich hier wenigstens ausreden.

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Kleine Lektion zum Thema Hartnäckigkeit

Donnerstag, 30. April 2015 00:12  
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"Amy, da kann man nicht hoch."
"Nein, Amy hoch!"





Tja, was soll ich sagen, sie hat's tatsächlich geschafft! Und das ganz ohne fremde Hilfe.

Auf den Baum musste ich sie dann doch heben.



Aber es sollen ja auch künftig ein paar Herausforderungen übrig bleiben.
 
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Viehtransport

Sonntag, 26. April 2015 23:44  
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Daß ich irgendwann mal ein ausgewachsenes Pferd durch die Gegend kutschieren würde, hatte ich nicht auf dem Zettel, als ich mein Auto mit Anhängerkupplung bestellte.

Im Vorfeld waren einige Dinge zu klären, zunächst mal das Leergewicht des Hängers, laut Papiere 550 - 1200 kg, damit kann man natürlich wenig anfangen, ein Anruf beim Hersteller ergab dann 900 kg und eine tatsächliche Stützlast von 70-80 kg, je nach Beladung.

Dann die Eintragung der erhöhten Anhängelast in die Fahrzeugpapiere, 1600 kg darf das Auto unter bestimmten Bedingungen (z.B. max. 8% Steigung), mit einem Gesamtgewicht der Fuhre von 1500 kg also alles im erlaubten Bereich.



Nach Ankunft und Abholung des Anhängers dauerte es etwa 45 Minuten, bis die etwas unwillige Stute im Anhänger war und nach einem späten Frühstück ging es dann los.



Die weitere Fahrt verlief dann problemlos, auch wenn es ein ganz eigenes Fahrgefühl war mit so einem Brocken am Haken, selbst meine 180 PS taten sich da schwer. Also Tempomat auf 96, und nur temporär manuell eingegriffen, beim Überholen, sowie an Steigungen und Gefällen, letztere zum Teil im 3. Gang, und selbst dann waren noch gelegentliche Bremseingriffe erforderlich.



Davon abgesehen lief der Hänger ruhig und gut, kein Schlingern, kein Schlagen, top. Trotzdem war ich froh, als wir dann endlich schadenfrei zu Hause waren. Und dank der spritschonenden Hinfahrt kamen wir sogar mit einem Tank aus.
 
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Erste Erfahrungen mit Sixt

Montag, 20. April 2015 21:16  
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Daß Mietwagen öfter mal in nicht ganz so tollem Zustand sind, ist kein Geheimnis, entsprechend ist dringend anzuraten, das Mietobjekt vor Fahrtantritt auf Schäden zu überprüfen, um nachher nicht für was bezahlen zu müssen, daß man selbst nicht zu verantworten hat.

Nun bin durch unseren firmeneigenen Fahrzeugpool ziemlich verwöhnt, zumindest bis zum Wechsel des Anbieters vor ein paar Jahren (seitdem hatte ich nichts mehr geliehen) lief hier immer alles tadellos,günstige Preise, Autos in gutem, technisch einwandfreiem Zustand, Vorschäden immer vermerkt und nie Probleme mit der Abwicklung.

Gestern habe ich das erste mal Erfahrungen mit Sixt gemacht, für den Umzug einer Bekannten von weiter weg hatten wir uns einen 3,5-Tonner reserviert, für den ich als Fahrer auserkoren war. Abzuholen war das Fahrzeug in Bielefeld (das offenbar trotz aller Gerüchte tatsächlich existiert). Man wies uns einen Iveco zu, ein Riesenschiff. Der erste Rundgang um das Auto förderte 4 unvermerkte Vorschäden zu Tage, die aber vom Mitarbeiter gleich notiert wurden.

Anschließend ging es weiter zur ersten Station, wo einige Kisten einzuladen waren. Das Fahrzeug fuhr recht ordentlich, zog etwas nach rechts, dem maß ich aber erstmal keine Bedeutung zu, zumal ich mich erstmal an die Abmessungen gewöhnen musste.

Leider warf ich erst am ersten Stopp - auf Antraten eines dort anwesenden Helfers - einen Blick auf die Reifen und bekam fast einen Schlag. Vorne links bis zur Verschleißgrenze abgefahren, die Seitenwand abgeschliffen, als wäre einer kilometerlang am Randstein entlang geschliffen, rechts noch übler, auf der Seitenwand konnte man Hersteller und Typ nicht mehr ausmachen, es fehlen ganze Fetzen in der Seitenwand, Profil war unter der Verschleißgrenze, außen sogar ganz abgefahren.


Profil nicht mehr vorhanden


Löcher in der Seitenwand

Da ich damit keine 400 km beladen nach Hause fahren wollte, rief Frau M. bei Sixt an und nach einigem Hin und Her sagte man uns zu, uns einen Iveco-Techniker zu schicken, wir bestellten den Mann zum zweiten Stopp. Dort traf er dann auch ein, nach kurzer Begutachtung wurde vorne rechts das Ersatzrad aufgezogen und rundum der Reifendruck korrigiert, der zwischen 1,5 und 2 Bar zu niedrig war.



Die Ursache der verstellten Spur fand sich unter dem Wagen, eine der Fahrwerksstreben war angeditscht - aber laut Techniker unkritisch. Ich gab dem sehr sympathischen Mann noch ein kleines Trinkgeld, bevor er wieder abzog.

Die Heimfahrt im wirklich proppenvollen Auto (sogar der Beifahrersitz war belegt) lief dann ohne weitere Zwischenfälle.




 
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Seufz!

Mittwoch, 08. April 2015 02:33  
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Manchmal bin ich sooo müde!!!
 
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Shapes of things to come

Dienstag, 07. April 2015 02:00  
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Ein bißchen träumen ist durchaus erlaubt...
 
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Der Osterhase war da!

Freitag, 03. April 2015 22:43  
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Nun endlich voll beleuchtet:




 
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Leak aus der Osterhasenwerkstatt

Freitag, 03. April 2015 01:07  
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Amy fährt Fahrrad!

Donnerstag, 12. März 2015 01:07  
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Habe Amy das erste mal vom Kindergarten abgeholt, nachdem Vanessa sagte, sie sei mit dem Fahrrad dort, bin ich gleich auch mit dem Fahrrad gekommen.



Und ich war überrascht, nach nur vier Tagen Übung fährt Amy bereits sicher ohne Stützräder. Schon erstaunlich, was Übung mit einem Laufrad bringt.

Das ganze selbstverständlich mit Helm. Und auch an Strassen hält sie brav an und hält Abstand zu geparkten Autos.





Ihr schickes Fahrrad gab's gebraucht für kleines Geld, einziges Manko ist, sie hat kein Licht, das gaht natürlich gar nicht, wenn der Onkel Licht am Fahrrad hat. Na, vielleicht hat der Osterhase ja ein Einsehen. Dann steht der ersten großen Ausfahrt nichts mehr im Wege.
 
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Sexistische Kackscheiße

Montag, 02. März 2015 22:14  
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Ein Fundstück des München-Trips vom Wochenende:


 
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Goodbye, Leonard!

Freitag, 27. Februar 2015 22:14  
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Der teuerste Tigra der Welt

Mittwoch, 25. Februar 2015 20:25  
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Der Tigra aus Hagen, der aufgrund des (angeblich) längsten Ebay-Beschreibungstextes aller Zeiten gestern seinen Auftritt bei TV-Total hatte - und laut Aussage eines Kumpels bereits einige Tage vorher durch's Fratzenbuch geisterte - ist, nachdem er gestern abend bereits bei rund 4000 € stand heute Mittag für unfassbare 55.750 € weggegangen.

Erst einmal unglaublich, was 10 Minuten im TV so alles auslösen können. Dann unglaublich, wie viele Trottel es doch auf der Welt gibt, oder Spaßvögel, je nachdem, mit welcher Motivation da geboten wird. Daß zumindest einige ihr Gebot nicht wirklich ernst meinten zeigt die lange Liste zurückgenommener, bzw. gestrichener Gebote, der ein oder andere Spaßvogel bekam offenbar doch irgendwann kalte Füße.

Ansonsten stellt sich mir die Frage, welche Honks solch exorbitante Summen für eine alte Karre bieten und vor allem, was sie sich davon versprechen. Hofft man, jetzt berühmt zu werden oder ins Fernsehen zu kommen, weil man ein Auto besitzt, daß einmal bei Raab war? Oder ritten da einige vielleicht das schmale Brett, die Karre mit Gewinn weiter verkaufen zu können? Menschliche Unvernunft treibt bekanntermaßen seltsame Blüten, siehe diverse Kandidaten bei Castingshows, die in der Hoffnung auf eine Künstlerkarriere Job und Ausbildung geschmissen hatten und nach Ablehnung/Rauswurf vor dem absoluten Nichts standen. Und dann soll es ja durchaus noch Leute geben, die Scripted-Reality-Shows für echte Dokumentationen halten.

Ich glaube jedenfalls persönlich nicht daran, daß der Verkäufer diese gigantische Summe am Ende tatsächlich einstreicht, auch wenn ich es ihm absolut gönnen würde, denn abseits von dem ganzen Wahnsinn ist seine Geschichte - hier bei Ebay nachzulesen - einfach nur furchtbar witzig. Mein Favorit ist der Begrüßungssatz im Auto-Hifi-Laden [sic]: "Einmal bitte alles und so laut wie möglich."
 
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Wie passend...

Mittwoch, 17. September 2014 23:50  
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Morgen stimmen die Schotten über ihre Unabhängigkeit ab und im TV laufen nacheinander Braveheart und Highlander.

Da wollte der Programmdirektor wohl ein politisches Statement setzen. Nur dürfte der deutsche Fernsehzuschauer da der falsche Adressat sein, um patriotische Gefühle zu wecken.
 
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Ihr Horoskop

Samstag, 07. Juni 2014 15:32  
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Sie werden heute schwitzen!


 
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Zeit, aufzuräumen.

Mittwoch, 28. Mai 2014 22:27  
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Obama gibt Gas

Montag, 24. März 2014 20:45  
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Die Krim-Krise ist im Grunde genommen ein unheimlicher Glücksfall für die Amis, vor allem für die derzeitige Regierung. Keiner spricht mehr über die NSA-Affäre, vor allem, und das finde ich am schlimmsten, geht der Fakt völlig unter, daß Obama in Bezug auf das routinemäßige Abhören von Telefonaten offenbar schlicht gelogen hat. Ich erinnere in dem Kontext nochmal daran, daß man einst gegen einen amerikanischen Präsidenten wegen einer Lüge ein Amtsenthebungsverfahren einleitete, und damals ging es "nur" um die Affäre mit einer Praktikantin. Aber der hatte auch keinen Friedensnobelpreis.

Zurück zum Thema: Statt dessen gruselt sich der Pöbel aber lieber in Erwartung des dritten Weltkriegs, sofern ihm selbst das nicht völlig egal ist. Naja, gibt ja wirklich wichtigeres: Dschungelcamp, Promi-Dinner und Günther Jauch zum Beispiel.

Außerdem ist es eine willkommene Gelegenheit, den widerspenstigen Europäern endlich das Freihandelsabkommen unterzujubeln, indem man es ihnen als prima Werkzeug präsentiert, um dem bösen Russen eins auswischen zu können.

Die Argumentation ist folgende: US-Recht verbietet es, Gas in Länder zu exportieren, mit denen kein Freihandelsabkommen bestünde. Wenn man also Russland schaden wolle, müsse man einfach nur TTIP verabschieden, um den Weg für amerikanisches Erdgas frei zu machen. Geiles Argumentationskonstrukt, oder? Die Option, unabhängig von TTIP einfach US-intern diesen "Gas Export Ban" aufzuheben, wird von Seiten der Obama-Administration gar nicht zur Sprache gebracht, im Gegensatz zu diesem Herrn hier.

Aber selbst in dem Fall bleibt immer noch die alles entscheidende Frage, wie der begehrte Stoff überhaupt zu uns kommen soll. "Wireless Gas" wurde noch nicht erfunden und von einer Antlantikpipeline hab' ich auch noch nicht gehört. Die beste Idee bisher fand ich hier: White House’s secret magical natural-gas teleportation machine, geil, oder?

Bleibt schließlich der Transport per Schiff als einzige realistische Option, funktioniert ja bei Öl auch.

Nun, wer sich nun zu dem Thema im Netz ein bißchen schlau macht, wird schnell auf Berichte und Aussagen schlauer Leute stoßen, daß zur Zeit weder ausreichend Transportkapazitäten (in Form von Flüssiggastankern), noch die entsprechenden Terminals in den Häfen zur Verfügung stehen. All das müßte erst für viele Milliarden Dollar und unter erheblichem Ressourcenaufwand geschaffen werden und es würden viele Jahre ins Land gehen, bevor der erste Kubikmeter amerikanischen Gases durch europäische Leitungen flösse, mal ganz davon abgesehen, daß es immer noch unklar ist, wie lange der Boom mit dem dreckigen Schiefergas in den USA anhält.

Der Transport per Schiff schließlich ist teuer und energieintensiv, nebenbei - Stichwort: Schweröl - umwelttechnisch ebenfalls eine ziemliche Sauerei und rechnet sich wahrscheinlich auch nur bei einem entsprechend hohen Gaspreis.

Zu guter Letzt muß man sich die Frage stellen, warum man unter hohem Aufwand eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzen sollte, und ob man Frackinggas, gegen das man sich hierzulande aus guten Gründen und mit Händen und Füßen wehrt, statt dessen aus Amerika beziehen will auf Kosten der dortigen Umwelt. Im übrigen interessante Parallele zur grünen Gentechnick, ebenfalls in Europa undurchsetzbar, per TTIP vielleicht bald zwangsweise auf den europäischen Essteller gebracht.

Wie auch immer, das ganze Vorhaben ist mittelfristig völlig unrealistisch und daher wohl auch nur ein vorgeschobenes (verzweifeltes?) Argument für TTIP, denn so blöde, diesen Mumpitz selbst zu glauben, sind Obama und Konsorten sicher nicht. Und eigentlich glaube ich auch, daß die europäischen Verhandlungsführer sich der Unmöglichkeit einer solchen Konstruktion bewußt sind, wen will man also mit solchen Aussagen überzeugen? Glaubt man, damit Putin Angst zu machen? Auch das wäre dann in der Kategorie Verzweiflung einzuordnen, denn auch der Kreml dürfte sich davon nicht täuschen lassen. Ich glaube, man versucht lediglich Stimmung für TTIP zu machen, angesichts der steigenden Ablehnung hierzulande mutet das ganze schon nach Verzweiflungstat an.
 
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Freies Rohr für freie Bürger

Dienstag, 11. März 2014 22:41  
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Gestern mittag wurde unser Hausabfluss freigemacht, nachdem das Wasser schon seit Wochen immer schlechter ablief und duschen nur noch im Minutentakt möglich war (Minute laufen lassen - Minute warten...) Große Geschäfte zuhause habe ich mir zuletzt gleich verkniffen und bin dazu jedesmal auf Arbeit gefahren.

Gestern rückte dann wie gesagt die vom Vermieter beauftragte Rohrfrei-Firma hier aus dem Ort an, der Chef persönlich inklusive zwei Indianer.

Zunächst versuchte man es durch meinen Kloabfluss, wofür die Schüssel demontiert werden musste, die Spirale landete aber jedesmal in der Dachentlüftung, auch der zweite Versuch über den Ablauf einer Regenrinne schlug fehl. Schließlich spiralisierten die Jungs dann direkt durch die Dachentlüftung, und der Meister versicherte mir, daß sie bisher noch jeden Abfluss frei bekommen hätten. Zudem hatte er tonnenweise Geschichten auf Lager, was er denn schon so alles gefunden hätte, das Beste fand ich den zweimal angebissenen Apfel im Toilettenabfluss. Und die natürlich völlig ahnungslosen Bewohner. ("Wie kommt DER denn da rein?")

Zweieinhalb Stunden würgte man herum und mußte 32 Meter tief in das Hauptrohr gehen, benutzte nacheinander den kleinen, dann den großen Kopf und schließlich die Geheimwaffe, die Kette, spülte schließlich noch kubikmeterweise Wasser nach und nach dem Schreddern von massenweise Papier war der Schuldige endlich gefunden: Ein alter Putzlumpen, über dessen Herkunft es seitens meines Vermieters gleich konkrete Vermutungen gab.

Das Rohr war wieder frei, die Sauerei gigantisch, das letztlich nutzlose Spiralisieren durch meinen Toilettenabfluss hatte im Bad deutliche Spuren hinterlassen, lobenswerterweise wischten die Jungs zum Schluß wenigstens nochmal mit dem Lappen durch, nachdem ich in der Zwischenzeit schonmal mit Kehrschippe und Wischmopp die größten Brocken aufgenommen hatte. Draussen vor dem Haus dazu fein verteilte Klopapierfetzen. Will gar nicht wissen, wie's auf dem Dach aussieht, ich hoffe, daß der nächste Regen den Dreck über die Regenrinne wegwischt, bevor der Wind das Zeug dort auch runterweht.

Die Kanaljungs selbst waren wenig empfindlich, der eine trug zumindest noch Handschuhe, der andere fasste die gerade durch das Rohr gezogene Spirale mit bloßen Händen an und hielt nachher mit der gleichen Hand seine Kaffeetasse, den Daumen oben auf dem Tassenrand. ("Wuuuuääääh!!!!")

Als mir der Chef zum Abschied kumpelhaft die Hand reichte und sich für die nette Aufnahme bedankte, musste ich mich echt überwinden, ihm die Hand zu geben. Naja, ich glaube, in dem Gewerbe darf man einfach nicht empfindlich sein, trotzdem wäre ein bißchen mehr Hygienebewusstsein an der ein oder anderen Stelle vielleicht mal angebracht.

Letztendlich haben sie aber einen guten Job gemacht, das Rohr ist frei, Toilette und Dusche wieder benutzbar, und menschlich waren die Jungs eigentlich auch ganz in Ordnung.

Von Silke dankenswerterweise kurzfristig mit diversen Desinfektionsmittelchen versorgt - nachdem ich von Arbeit kam, hatte keine Apotheke mehr offen - war gestern abend dann erstmal Bad putzen angesagt, ich glaube so gründlich sauber und keimfrei waren Bad und Flur seit dem Einzug nicht. Normal bin ich ja sehr zurückhaltend, was Desinfektionsmittel angeht, hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Der schiere Ekel ist ein guter Putzmotivator, Böden, Wandfließen sämtliche Oberflächen, Armaturen, alle Tür- und Fenstergriffe wurden geputzt und großzügig mit Isopropanol desinfiziert. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte die Aktion und produzierte zwei Müllsäcke voll benutzter Küchenrolle.
 
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Nochmal gut den Geschmack einprägen

Dienstag, 04. März 2014 23:49  
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Das darf man dann ruhig mal ein wenig zelebrieren.


 
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E-Call beschlossene Sache

Donnerstag, 27. Februar 2014 23:46  
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Hach ja, die EU - Garant für Bluthochdruck seit 1992! :)

Jetzt haben sie's tatsächlich getan. Das EU-Parlament hat heute mit großer Mehrheit die verpflichtende Einführung von E-Call beschlossen. Der Zeitplan ist sehr ambitioniert, bereits im Oktober 2015 soll jeder Neuwagen mit E-Call ausgerüstet sein. Was erstmal klingt wie der Name eines billigen Telefonanbieters ist ein System zum automatischen Absetzen von Notrufen im Falle eines Unfalls, was ja in der Grundidee durchaus nicht schlecht ist.

In der offiziellen Presseerklärung der EU-Kommission vom Juni letzten Jahres werden in höchsten Tönen die Vorzüge dieses Systems gepriesen:

"Die Einrichtung eines EU-weiten interoperablen eCall-Systems stellt einen wichtigen Fortschritt in Bezug auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr dar. Die Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union können sich nun aufgrund dieses zeitsparenden Systems ein Stück weit sicherer fühlen, da es dazu beitragen wird, sowohl den Verlust von Menschenleben als auch Verletzungen auf unseren Straßen zu vermeiden. Außerdem machen wir mit diesem neuen System einen bedeutenden Schritt vorwärts in der Entwicklung intelligenterer Fahrzeuge und stärken damit unsere Wettbewerbsfähigkeit."

Wie gesagt, klingt erstmal vernünftig, hat aber dennoch einige Tücken, das erste, was mich persönlich stört ist die Tatsache, daß es verpflichtend und auch nicht deaktivierbar ist, zum anderen, daß dieses System auch für ganz andere Zwecke nutzbar und sogar von Anfang an dafür vorgesehen ist. Das Auto wird somit zur weiteren Wanze im Repertoire der allgegenwärtigen Überwachung. Dementsprechend mahnen die Datenschützer, groß zu interessieren scheint es keinen, die Affäre Edathy scheint momentan interessanter.

Den sogenannten "Schritt vorwärts" bezüglich intelligenter Fahrzeuge halte ich für wenig spektakulär. Was ist hieran bahnbrechend neu? Technologisch ist das Pillepalle. Man vernüpft die Bordtelemetrie mit einem GPS und einem Handy, ganz banale Technik, zumal es das als optionales Zubehör schon lange gibt, nur eben nicht EU-weit. Das Auto wird im Prinzip nur zwangsweise versmartet, wie inzwischen fast alles was mehr als drei Transistoren hat. Versucht doch heute mal noch einen qualitativ hochwertigen Fernseher ohne Netzanschluß zu kriegen. Es ist echt eine Seuche. Bin gespannt wann die ersten Staubsauger mit WLAN auf den Markt kommen.

Ein echter Schritt vorwärts wäre für mich endlich ein bezahlbares Elektroauto mit akzeptabler Reichweite, ein Benziner mit der Effizienz eines Direkteinspritzers ohne Feinstaub oder ein alltagstauglicher Wagen mit unter 100 Gramm CO2.

Man achte auch mal auf die selbstbewußte Überschrift dieser Presseerklärung: "eCall: Automatischer Notruf für Verkehrsunfälle ab 2015 Pflicht in Autos" Dies klingt, als wäre alles bereits beschlossen gewesen, was es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch gar nicht war. Die Kommission schien schon damals sehr überzeugt zu sein, ihren Vorschlag durchzubringen.

Die zusätzliche Agenda hinter dem ganzen kommt auch kurz zur Sprache:

"Auch die Wirtschaft wird davon profitieren, da eine große Zahl an Unternehmen an der Bereitstellung von Technologien, Bauteilen und Dienstleistungen für die verschiedenen Aspekte des eCall-Systems beteiligt sind, beispielsweise bordeigene Systeme, Datenübertragung per Funk und Systeme für öffentliche Notrufzentralen."

Das Totschlagargument Arbeitsplätze also wieder, wäre mal interessant zu wissen, wie viele dieser Arbeitsplätzen am Ende tatsächlich innerhalb der EU liegen werden.

Weiter heißt es:

"Ferner wird erwartet, dass die für eCall eingebauten bordeigenen Geräte für weitere Dienste genutzt werden können (z. B. für die Ortung gestohlener Autos)."

Tja, oder eben als Datenwanze für die Autoversicherer, die nur allzu gerne ihre Versicherungsnehmer überwachen wollen. Schon jetzt gibt es Versicherer, die Kunden mit einem Rabatt locken, wenn diese ihre Karre mit solch einem System verwanzen lassen. Aus dieser Ausnahme wird dann eine Regel werden und die Leute, die sich dagegen wehren werden sich ihre Freiheit und informelle Selbstbestimmtheit mit Geld (teurerer Tarif) erkaufen müssen. Mit dem Argument Sicherheit lässt sich eben vieles begründen und gut Kasse machen.

Auch die Autohersteller dürften nach diesem Datenschatz lechzen. Bei einer Panne telefoniert der Wagen dann künftig selbsttätig nach Hause, sendet Telemetriedaten (Die man dann bei Bedarf gegen den Kunden verwenden kann) und irgendwann wird das Ganze dann bidirektional automatisiert und der Hersteller spielt ohne Nachfrage ein Softwareupdate ein. (Erinnert mich an I-Robot, ich weiß auch nicht, warum.)

Ich möchte hier auch nicht unerwähnt lassen, daß der gerade stark medienpräsente ADAC hier kräftig mitgewirkt hat. Insbesondere wurde von Seiten des ADAC eine sogenannte offene Schnittstelle forciert, klar, wäre ja auch doof, wenn die Autohersteller dem ADAC durch eigene Pannenservices das Wasser abgraben würden. Tja, liebe Leute, so funktioniert Lobbyismus, wobei ich zugeben muß, in dem Fall sogar zuzustimmen.

Irgendwann werden sich dann garantiert auch die Ordnungshüter für dieses System interessieren. Mit dem Argument "Gefahr in Verzug" Verdächtige auf wenige Meter genau orten (geht ja mit Mobiltelefonen heute schon wunderbar), und dem Flüchtigen per Fernbefehl dann einfach mal die Karre stilllegen, feuchte Träume vieler Hardliner würden Wirklichkeit.

Ach ja, zum Thema ambitionierter Zeitplan: Schärfere Abgaswerte gibt es erst ab 2021: Erstaunlich, wieviel Zeit man bei manchen Sachen dann doch wieder hat.
 
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Jedem Captain seine Nazifolge

Freitag, 21. Februar 2014 02:34  
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Hmm, schon wieder ein Star Trek Beitrag, was macht das denn für einen Eindruck?

Sehe gerade wieder Star Trek Enterprise. Vorhin hat Captain Archer duch Zerstörung der Xindi-Waffe die Erde und die Zeitlinie gerettet, und die Enterprise hat die bösen Sphärenbauer erfolreich aus unserer Dimension vertrieben, eine starke Folge bis zum Schluß.

Die Crew hätte sich jetzt eigentlich eine Ruhepause verdient, aber man lässt sie nicht. Als man beim Anflug auf die gerade gerettete Erde auf Funksprüche keine Antwort erhält merkt man schnell: Hier stimmt was nicht. Und da sind sie auch schon, die bösen Nazis.

In der nächsten Folge dann die Aufklärung: Die Enterprise sieht sich (mal wieder) in der Zeit zurückversetzt und findet die Erde im Jahre 1944 vor, die USA von Nazis besetzt (WTF?), die sich (natürlich) mit bösen Außerirdischen verbündet haben. (TILT!)

Allmächtiger Spock... auf sowas muß man als Drehbuchschreiber erstmal kommen.

Leider zieht sich dieses Thema wie ein roter Faden durch sämtliche Star Trek Serien. Schon Captain Kirk musste sich mit Nazis rumschlagen, das Szenario ähnlich abstrus, ein außerirdisches Volk hatte das dritte Reich kopiert, weil es von dessen Effektivität beeindruckt war... ah ja!

Picards Enterprise-D blieb verschont, dafür bekam die Voyager gleich eine Nazidoppelfolge, wenn auch (nur) auf dem Holodeck.

Warum sind die Amis eigentlich so nazigeil? Anders kann ich es mir nicht erklären, daß dieses Thema immer wieder auf den Tisch kommt.

Schade, da selbst Captain Archer hier nicht verschont blieb, finde ich Star Trek Enterprise doch persönlich die beste Reihe im Star Trek Universum.
 
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Facebook übernimmt WhatsAPP

Donnerstag, 20. Februar 2014 22:02  
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Quelle: Übernahme von WhatsApp - Facebook schluckt weiteren Rivalen (tagesschau.de)

Ja, wunderbar... noch ein Grund mehr, dieses Wanzentool nicht zu benutzen.

19 Milliarden(!) Dollar Kaufpreis. Was für ein Wahnsinn. Für die Macher von WhattsApp natürlich bombig, mit einem Schlag Milliardär (hätte ich wohl an deren Stelle auch gemacht). Und das nur, weil sie zur richtigen Zeit am richtigen Platz waren. Und so manch anderer dürfte erneut bereuen, diesbezüglich geschlafen zu haben. ICQ zum Beispiel, die alle Chancen der Welt gehabt hätten, jetzt an der Stelle von WhatsAPP zu stehen, aber da hat man einfach gepennt. (Nicht, daß ich ICQ hier bejubeln will, die treiben ganz andere schräge Sachen)

Rein finanziell kann sich das jedenfalls nicht lohnen. Die Rechnung ist einfach: 450 Millionen Nutzer und 1 Dollar Gebühren pro Jahr, macht theoretisch (praktisch zahlt man ja erts ab dem zweiten Jahr) 450 $ (und das ist auch nur Umsatz, NICHT der Gewinn), bis sich da der Kaufpreis amortisiert, gehen selbst bei weiter steigenden Nutzerzahlen Jahrzehnte ins Land.

Facebook erweitert damit aber sein Quasimonopol im Bereich weltweiter Kommunikation. Mark Zuckerberg flötet gönnerisch, man könne so mehr Menschen miteinander verbinden und käme so dem Ziel näher, die Welt offener und vernetzter zu machen. Jaja, am Arsch! Sascha Lobo drückt es im Interview ganz treffend aus: "Facebook möchte niemanden neben sich dulden!" Diese Einschätzung würde ich voll unterschreiben.

Generell finde ich es unheimlich traurig, daß 19 Milliarden Dollar für die Rechte an einer simplen Messengersoftware (so kompliziert ist sowas wirklich nicht) hingeblättert werden. In was für einer Welt leben wir eigentlich heute? Dieser Deal sagt viel über unsere Gesellschaft aus, in der virtuelle Werte einen ungesund hohen Stellenwert bekommen haben.

In Konsequenz heisst das nun, daß es noch schwerer wird, Facebook zu umgehen. Durch die immer engere Vernetzung der sozialen Dienste wird man quasi unfreiwillig in das System hereingepresst. Da ist das Argument: "Man muß ja nicht mitmachen!" ziemlich lächerlich, denn man "wird mitgemacht", zwangsweise, ohne gefragt zu werden und ohne Möglichkeit, sich zu wehren, dieses "Mitgefangenprinzip" funktioniert ganz einfach.

Beispiel WhatsApp: Es reicht schon ein einziger Freund, der WhatsApp hat und deine Nummer in seinem Telefonbuch, schon wanderst Du als Datensatz auf die WhatsApp-Server. Das muß man sich mal vergegenwärtigen: Ohne, daß dich je einer gefragt hat, speichern sie Deinen Namen mit Telefonnummer.

Beispiel Google: Selbst unter völligem Verzicht auf Google-Dienste wird das Nutzerverhalten eines jeden standardmäßig protokolliert. Da reicht es, nur einmal ohne entsprechendes Browser-Plugin (z.B. Ghostery) auf einer mit Tracker versehenen Seite zu surfen, schon wird man ausgespäht.

Und auch Facebook, das zumindest früher mal eine ähnliche Strategie wie WhatsApp fuhr (Scannen wir mal das E-Mail-Adressbuch des Nutzers) wird sich durch die Eingemeindung von WhatsApp nun noch schwerer umgehen lassen. Da können die Macher von FB noch so oft erzählen, beide Dienste bleiben eigenständig, ich glaube denen kein Wort, daß sie diesen Datenschatz nicht auch nutzen werden. Zu verlockend dürften die Daten sein, die über WhatsApp gefischt werden, neben den schon erwähnten Kontaktinformationen sind das die Photos und der GPS-Standort. Klar, kann man beides irgendwie deaktivieren, aber welcher Ottonormalnutzer macht das schon, bzw. weiß überhaupt um die Konsequenzen?

Dazu kommt der soziale Druck. Wie oft musste ich mir schon anhören, ich solle mir endlich WhatsApp zulegen, ich wäre ja gar nicht mehr erreichbar. Wie oft schon der vorwurfsvolle Satz: " Du bist ja nicht bei Facebook, Dir muß ich immer eine E-Mail schicken!" Selbst in meinem Freundeskreis, den ich in der Tendenz allgemein für recht intelligent und aufgeklärt halte vermisse ich da schmerzlich jegliches Problembewusstsein. Zu einfach und verlockend ist diese schöne neue Online-Welt.

Am härtesten fand ich mal den überraschten Kommentar einer über ein Singleportal kennengelernten Dame beim ersten Date: "Wie, Du hast kein Smartphone?" mit dem unausgesprochenen Zusatz: "Was bist denn Du für einer?" Es blieb dann übrigens auch bei dem einen Treffen.
 
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