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Das Logbuch:

Geschichten aus meinem Leben, Gedanken zu aktuellen Themen und sonstiger geistiger Unrat. Auch wenn mir vielleicht gar keiner zuhört, so darf ich hier wenigstens ausreden.

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Zweimal gute Nachrichten

Dienstag, 02. März 2010 23:19  
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Karlsruhe kippt Vorratsdatenspeicherung (tagesschau.de)

Aus ist's mit der Datensammelwut auf Verdacht! Und es kommt noch besser: Alle bisher gesammelten Daten sollen unverzüglich gelöscht werden. Dieses Urteil ist ein richtiger Tritt in die Fresse der Stasi 2.0, die in Person des Bundeninnenministers gleich wieder droht, daß das Urteil kein völliges K.O. für die Vorratsdatenspeicherung sei und daß lediglich das "Wie" zu ändern ist.

GM steckt mehr Geld in Opel-Sanierung (tagesschau.de)

Schonmal ein Lichtblick! Hoffen wir, daß das reicht. Jetzt sollten vielleicht nur die ganzen Möchtegernexperten, z.B. ein Herr V. ihren geistigen Dünnschiss künftig für sich behalten.
 
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Heisse Kohlen

Samstag, 27. Februar 2010 22:49  
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Hatte heute eine Art Prüfung und bin mir echt nicht sicher, wie's gelaufen ist.

Ist ja meistens so, daß man im Nachhinein immer sehr viel schlauer ist und einem dann noch tausend Dinge einfallen, wie man es besser hätte machen/sagen können.

So auch heute, wo ich im Nachhinein manche Dinge wohl auch gerne anders gemacht hätte.

Es war irgendwie alles dabei, zum Teil ist es sehr gut gelaufen, teilweise hatte ich aber auch das Gefühl ziemlichen Käse zu produzieren. Und irgendwie kann ich halt jetzt nicht einschätzen ob's letztendlich "gereicht" hat, oder eben nicht. Ich versuche daher mal, nicht allzuviel zu erwarten, um nicht unnötig enttäuscht zu werden. Trotzdem hoffe ich, da es hier um etwas geht, was mir doch ziemlich am Herzen liegt.
 
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Gericht des Tages: Spaghetti Al Olio

Samstag, 27. Februar 2010 00:01  
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Ok, ok, der war extrem bös'...

Ausmaße der Ölpest nicht abzusehen (tagesschau.de)
Ölpest in Italien breitet sich aus. (tagesschau.de)
Quälend langsame Reaktion am Po (tagesschau.de)

Jetzt kommt zu kriminellen Machenschaften auch noch Desinteresse von Medien und Öffentlichkeit und schlimmer noch, anscheinend auch Unfähigkeit in der Organisation des Katastrophenschutzes. Vielleicht wachen die Verantwortlichen ja auf, wenn im Sommer wegen einer Ölpest an der Adria die zahlenden Touristen wegbleiben. Für die betroffenen Flusßsysteme und Küstenabschnitte, die verendeten Tiere und zerstörten Ökosysteme dürfte es dann freilich zu spät sein. Der Po ist dann sprichwörtlich "im Arsch"!

Ab und zu gibt es aber auch mal gute Nachrichten:

Lindas Rückkehr (tagesschau.de)

Ich muß gestehen, ich kenne mich bei Kartoffeln nicht aus und habe keine Ahnung, wie Linda schnmeckt. Wenn es aber engagierte Bauern und Verbraucher schaffen, gegen einen großen Saatguthersteller anzustinken, finde ich das prinzipiell erstmal gut. :)
 
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Mir saufn bis mir umfaln...

Dienstag, 23. Februar 2010 23:48  
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Käßmanns Promille-Fahrt (ndr.de)

1,54 Promille, Respekt, Frau Käßmann, andere hätten es gar nicht mehr über die Ampel geschafft, sondern wären direkt am Pfosten hängengeblieben. Ich sag's ja immer, die Weiber heute saufen uns Kerle locker unter den Tisch.

Aber mal Spaß beiseite, wie sich die Medien jetzt wieder auf die arme Frau stürzen ist ein Trauersppel. Als hätten wir keine anderen Probleme in diesem kaputten Land als die Trunkenheitsfahrt einer Frau, die zufällig Bischöfin ist. Na und?

Warum muß sowas in Zeitungen auf der Titelseite stehen, ist das für die Nation so wichtig? Außerdem stellt sich mir bei der ganzen Berichterstattung die Frage, wie es mit Datenschutz und Privatsphäre aussieht. Ich will die Sache keinesfalls schönreden: Wer besoffen Auto fährt, sollte entsprechend bestraft werden. Trotzdem ist das doch im Grunde eine reine Privatsache. Wenn sie angetrunken zum Dienst erschienen wäre, wäre das was anderes gewesen, aber so?

Es würde mich mal interessieren, wo die Bild-Zeitung solche Informationen überhaupt immer her hat. Irgendwer hat da wohl geplappert, die Frau Käßmann selbst kann es ja kaum gewesen sein.
 
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Küchenschränke, Selbstmordstaubsauger und anzügliche Gespräche

Montag, 22. Februar 2010 01:21  
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Und wieder ist ein Wochenende Geschichte. Die Bilanz fällt ganz positiv aus: Gestern hab' ich mit meinem Vater die Küchenschränke aufgehängt, die seit Wochen im Wohnzimmer rumstanden. Danke auf diesem Wege nochmal für die Hilfe, alleine hätte ich das nicht so schnell und reibungslos hingekriegt.


Vorher


Nachher

Hab' die dickste Dübel-Schraubenkombination genommen, die für die Löcher passte. 10er Fischer UX und 6er Schrauben mit Sechskantkopf, letzteres für mehr Grip beim Einschrauben. Hätte gerne 8er genommen, aber die passten net mehr durch die Öse der IKEA-Korpusse. Trotzdem war die Kombination lang und groß genug, um die Lücke zwischen Gipskarton und Mauer zu überbrücken und trotzdem genug Halt im Untergrund zu finden. Ich liebe die Fischer UX-Dübel. 1000 Untergründe, ein Dübel. Da kann man gar nix falsch machen.







Die Aufhängung der IKEA-Schränke ist relativ simpel, Höhen und Seitenverstellung erfolgt über einfaches Verschieben, vertikal mit Rasterung, fixiert wird direkt über die Schraube. Weitere eigentlich "übliche" Einstellmöglichkeiten über Einstellschrauben sucht man vergebens, schon ein bißchen merkwürdig, wenn man bedenkt, daß die Türscharniere in dieser Hinsicht wiederum sehr aufwendig sind. Ging aber einigermaßen, mit ein bißchen Probieren haben wir die Dinger schließlich in Waage gekriegt, auch wenn wir die Einstelltoleranz trotz der bereits mit Wasserwaage gebohrten Löcher gut ausnutzen mussten.

Letzte Restzweifel über die Haltbarkeit der Wandbefestigung zerstreuten sich bereits mit dem Abnehmen des alten Schranks, als wir dessen Befestigung sahen: Ganze zwei Häckchen, die nur von Kunststoffgipskartondübeln gehalten wurden. So hing das Teil da bestimmt 10 Jahre, wenn nicht mehr. Bei den 6 Schrauben, die da jetzt insgesamt verbaut sind, brauch' ich mir glaub' ich keinerlei Sorgen mehr in die Richtung zu machen


Der alte Schrank...


...und sein Dübel.

Links soll dann noch ein Regal hin, als Minispeisekammer für sich lang haltende Lebensmittel, und die Dunstabzugshaube wird wohl auch bald ersetzt, das siffige Teil lohnt kaum noch die Reinigung. Zu dem Zweck war ich abends nochmals zwei Stunden bei IKEA, um das Angebot zu sichten, diesmal war die Beratung mal wieder extremst grottig, nachdem ich zwischendurch ja mal ganz zufrieden war. Zu einem Ergebnis bin ich auch noch nicht gekommen. Sei's drum, vielleicht kauf' ich die ja auch woanders. Jetzt freu ich mich erstmal über die neuen Schränke.

Einen Verlust gab's aber noch. Gestern beim Aufräumen suizidierte sich ohne Vorwarnung mein Staubsauger effektvoll mit allen Finessen, inklusive Lightshow und Nebelmaschine bis die Sicherung das Spektakel beendete. Den Gestank hatte ich eine ganze Weile noch in der Bude, obwohl ich die Leiche gleich rausbrachte und lüftete. Keine Ahnung, ob ich das Ding mal aufmachen und eine Reparatur wagen soll. Wahrscheinlich gab's nur 'nen Kurzschluß im Schalter, andererseits war das Ding eh total billig und nicht besonders leistungsstark, mittelfristig hatte ich eh' schon über Ersatz nachgedacht, muß jetzt halt ein wenig früher geschehen.

Vorhin war ich mit ein paar THWlern zuerst im Brauhaus und dann noch mal Billiard spielen. War eine relativ kurzfristige Idee. Nach dem Schwimmen hatte ich Hunger, nix mehr im Haus und im Brauhaus gibt's eben annehmbares Essen für freiwillige Teilzeitvegetarier wie mich, also Sandra und Markus angerufen, die noch zwei Kameraden aktivierten. Anschließend wie gesagt noch zum Billiard, dessen Höhepunkt nicht unser unqualifiziertes Spiel sondern die recht "interessanten" Gespräche waren. Bei manchen Leuten entdeckt man doch immer wieder neue Seiten.
 
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Strahlende Aussichten jetzt auch in den USA

Mittwoch, 17. Februar 2010 20:47  
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Die spinnen, die Amis!

Obama kündigt den Bau neuer Atomkraftwerke an (tagesschau.de)

Da hab' ich nicht schlecht gestaunt. Die depperten Amis wollen tatsächlich wieder in die Kernkraft einsteigen. Zunächst sollen zwei neue Kraftwerke in Georgia gebaut werden. Doch das ist wohl erst der Anfang, von weiteren Reaktoren ist die Rede. Neben der energetischen Unabhängigkeit vom Ausland wird wieder mal das Totschlagargument CO2-Reduktion gebracht mit dem ja auch hierzulande gerne pro-Atom argumentiert wird.

Man könnte ja meinen, daß die Amis aus Three Miles Island gelernt hätten, Pustekuchen. Vielleicht ist die Lektion nach 30 Jahren aber auch einfach verjährt, die Narben weit genug zugedeckt und genug Zeitzeugen weggestorben, um wieder über den Wahnwitz Atomenergie nachzudenken.

Dieses Einknicken vor der Atomlobby ist fatal, vor allem in seiner Aussenwirkung, und auch energiepolitisch in meinen Augen unsinnig und unnötig.

Die USA sind riesig und im Vergleich zu Europa mit etwa 30 Einwohnern pro Quadratkilometer (im Vergleich Deutschland: 230) sehr dünn besiedelt. Man hat riesige Wüstenflächen im eigenen Land und damit mehr als genug Möglichkeiten, krisenfest und vollkommen autark im großen Stil regeneartiv Energie zu gewinnen, die Ausgangslage wäre also ideal und was das angeht um ein vielfaches besser als in Europa, das seine Solarthermie in Nordafrika betreiben wird müssen, um dauerhaft grundlastfähig zu produzieren. Trotzdem wird jetzt auf Atomenergie gesetzt, trotz hoher Kosten, hoher Risiken und der nach wie vor völlig ungelösten Endlagerproblematik. Mein Gott, unsere Nachfahren werden uns sowas von hassen...

Postiv bleibt für mich persönlich heute noch zu vermelden, daß die Kopfschmerzen weg sind. (Hurra!)


 
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Skepsis

Dienstag, 16. Februar 2010 03:17  
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Heute war wieder Halligallitrecksau im Rind. Weiß nicht, was ich von dem Abend halten soll.

Eigentlich hatte ich fest mit ein paar Mitstreitern gerechnet, eigentlich hatten die ihr Kommen achon angekündigt. Doch ein paar Anrufe später - ich stand bereits für die Karten an - war klar, daß ich wohl alleine würde hingehen müssen Irgendwie dachte ich dann, alles besser als den abend alleine zuhause verbringen und hab' dann eine Karte gekauft. "Kurz" nach Hause, um halb 11 bin ich dann rein.

Große Kostümierung hab' ich mir diesmal gespart, das dritte Jahr in Folge Jake Blues fand ich dann doch übertrieben, und die Vampirvariante verkniff ich mir angesichts möglicher Twilight-Assoziationen. Letztendlich kam meine knallgrüne Latzhose mal wieder zum Einsatz ebenso wie ein völlig unpassendes olivgrünes Hemd, daß mir meine Eltern vor Jahren mal geschenkt hatten, und das ich heute zum ersten mal trug. (Schande über mich.) Zusätzlich die Haare verwüstet und die Bescheerung mit 2 Tonnen Haarspray betoniert, fertig war das Mode- und Friseuropfer.

War am Ende ganz gut so, weil mir auf der Tanzfläche irgendein bessofenes Schwein sein Getränk übergeschüttet hat, das wäre auf dem guten Anzug nicht gut gekommen. Warum müssen die Volleulen auch immer mit vollen Gläsern quer durch den Saal eiern?

Über den Abend gibt's ansonsten nicht allzuviel zu sagen, eine Handvoll Bekannte getroffen, ein paar kurze Gespräche geführt und sogar ein paar Leute kennengelernt. Musik war faschingstypisch grottig, aber darum ging's ja nicht.

Angesichts der Kopfschmerztabletten von denen ich mich tagsüber ernährt hab', hab' ich mir jeglichen Alkohol verkniffen.

Hatte eigentlich ohnehin fest damit gerechnet, heute Nacht wieder angehalten zu werden. Hatte mir schon einen Spruch ausgedacht. "Kommen Sie vom Fasching?" "Nein, vom Friseur, und er hat's versaut!"

Ich hau mich jetzt besser in die Falle. Hoffentlich sind die Kopfschmerzen morgen weg.
 
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Bis repetita non placent.

Freitag, 12. Februar 2010 22:38  
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Oder vielleicht doch? Manche Sachen könnte man schon immer wieder essen:


 
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[...]

Donnerstag, 11. Februar 2010 22:01  
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Bin schon wieder zu Hause. Dank an meine Schwester, ohne die ich heute aufgeschmissen gewesen wäre.
 
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Abwesenheitsnotiz

Donnerstag, 11. Februar 2010 01:27  
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So... melde mich für zwei Tage ab. Wünscht mir Glück!
 
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00Häkeldeckchen - Omas in geheimer Mission

Dienstag, 02. Februar 2010 23:02  
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Jetzt wird man sogar schon von harmlos aussehenden Omis über's Ohr gehauen:

Hilf der Oma! (hr-online)

Wer nett ist und hilft, und das waren erfreulicherweise wohl eine ganze Menge, dem wird gleich ein Blättchen der Diakonie in die Hand gedrückt. Sicher eine nette Idee, ich denke aber zwischen ein paar Orangen aufheben und z.B. in einem Hospiz Sterbende zu begleiten besteht noch ein gewaltiger Unterschied. Aber vielleicht haben sie ja Glück und finden tatsächlich ein paar neue Helfer. Viel Glück!
 
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Datenhandel

Montag, 01. Februar 2010 22:34  
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Nicht wirklich verwunderlich, daß sich ausgerechnet die FDP gegen den Kauf der Steuersünderdaten ausspricht. Man verprellt sich doch nicht so einfach seine Hauptklientel.

Das ganze klingt aber auch schon wie eine Räuberpistole. Da werden dem Staat in aller Öffentlichkeit für ein stolzes Millionensümmchen die Daten von ein paar Tausend Steuersündern angeboten und man erwägt ernsthaft das Angebot anzunehmen. Klingt mir ein bißchen zu sehr nach Hollywood. Und irgendwie bin ich mir auch nicht sicher, ob das rechtlich wirklich alles so einwandfrei ist, wie uns das der Herr Schäuble weißmachen will. Vielleicht ist das ganze ja auch nur eine grandiose Finte, ein riesiger Bluff, um reuige Steuersünder zur Selbstanzeige zu bewegen. Zutrauen würde ich den Gaunern in Berlin inzwischen fast alles, und das wäre doch eine gute Publicity vor der NRW-Wahl, wenn man ein paar schwarze Schafe entlarven könnte. Vielleicht vergisst der Wähler dann das FDP-Steuergeschenk an die Hotelbranche.

In der Tat dürfte so manchem "ehrbaren" Millionär mit Schweizer Nummernkonto zur Zeit der Kackstift weit genug rausschauen, um hässliche Bremsspuren in der Calvin-Klein-Unterwäsche zu hinterlassen.
 
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Wie rettet man abgelaufene Fertigpackungen?

Sonntag, 31. Januar 2010 23:26  
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Hurra, mein Photo geht wieder! Das nutze ich doch gleich mal aus!

Hab' heute mal was neues ausprobiert. Hatte noch eine Miracoli-Spaghetti-Packung rumfliegen, die bereits im letzten Mai abgelaufen ist. Da Nudeln ja eigentlich nicht schlecht werden und mehrere Jahre haltbar sind, habe ich mich entschlossen, nur Soße und Gewürzmischung wegzuschmeissen und die Nudeln nochmal zu verwenden. (Langsam mach' ich glaub' ich dem Mirco Konkurrenz!) Die Idee kam mir, als ich gestern im Toom eher zufällig über Miracolifertigbolognese gestolpert bin.





Heute abend dann die Spaghetti in den Topf und die Soße in die Mikro. Nach der Sauerei letztes Jahr mit der Tomatensoße hab' ich diesmal die Schüssel mit einer Untertasse abgedeckt, die Sauerei blieb aus, dafür hat's die Untertasse nicht überlebt und ist gesprungen. Naja, irgendwas ist ja immer.





Geschmacklich war die Soße übrigens keine Offenbarung, aber ok, kann man essen, und wenn's schnell gehen soll, kaum zu schlagen.

Einer meiner Kumpel hat grad' auch mal wieder komische Ideen... dann mach' doch mal! :D
 
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Wohltuende Ordnung

Samstag, 30. Januar 2010 03:09  
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Habe den Abend damit zugebracht, hier mal aufzuräumen und ein bißchen sauber zu machen. So eine ordentliche Wohnung ist was feines. Jetzt könnte ich mir eigenlich mal wieder Besuch einladen.

Jetzt trinke ich aber erstmal mein Bierchen. Das hab' ich mir heute verdient, nach Aufräumen, zweimal Schneeschippen, Büro und dem Weg hin und zurück durch dichtes Schneetreiben. Schade nur, daß keiner mit mir trinkt. Aber das lässt sich sicher am Wochenende noch bewerkstelligen. Wie schön, daß ich morgen so lange schlafen kann, wie ich will.

Im Fernsehen laufen heute komische Filme...
 
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Schlafstörungen, Leistchen und Terminprobleme

Sonntag, 24. Januar 2010 22:13  
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Irgendwie konnte ich letzte Nacht kaum schlafen. Ob es der Schreck bei der Kontrolle war, die lustige Party zuvor oder die Langzeitwirkung des nachmittäglichen Kaffees, keine Ahnung. Bin erst mittags aufgestanden und anschließend gleich zu Oli und Katrin gefahren, wo wir nach anderthalb Jahren endlich die Leisten für die Baddecke montiert haben. Sind auch fast ferig geworden, der Rest sollte in ein/zwei Stunden erledigt sein. Im Anschluß gab's noch lecker Spaghetti.

Danach wollte ich noch auf einen Geburtstag, musste dann aber feststellen, daß die Feier erst morgen steigt - peinlich. War der felsenfesten Überzeugung, daß Sonntag in der Mail stand. naja, dann komm' ich halt morgen nochmal.
 
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Warum immer ich???

Sonntag, 24. Januar 2010 04:02  
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Naja, ich hab's ja quasi herausgefordert. Wer Sonntags morgens halb 4 vor den Augen der Bullerei "schwungvoll" abbiegt, bettelt geradezu darum, angehalten zu werden. Da haben die Jungs mit der grünen (oder vielmehr blauen) Minna doch in ihrer Eile glatt noch 'ne rote Ampel überfahren (und das ohne Sondersignal, pfui) um mich zu kaschen, bevor ich in die Untiefen des Kelsterbacher Oberdorfs entschwinden konnte. Ärgerlich sowas, ein paar hundert Meter von zuhause noch.

Naja, das übliche Programm, "wo kommen Sie her, wo wollen Sie hin, blablabla...", dazu der unvermeidliche Kommentar: "Sie sind ziemlich flott abgebogen", Klar, ich wollte ja auch die Ampelphase noch mitkriegen. Doch da ich zu keiner Zeit die erlaubten 50 km/h überschritten hatte, war ich mir grundsätzlich keiner Schuld bewußt.

Wie auch immer, blasen musste ich natürlich auch noch, große Sorgen machte ich mir nicht, lag das letzte Bierchen doch schon fünf Stunden zurück. Umso konsternierter war ich dann, als der Mensch vor mir mit teinahmsloser Stimme sagte:

- "1,0 Promille!"
- "Wie bitte???"
- "Äh, entschuldigung, 0,0 Promille!"

Sowas finde ich dann gar nicht mehr lustig! >:(
 
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Es ist vollbracht!

Sonntag, 17. Januar 2010 21:46  
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Endlich hab' ich es mal geschafft, die 60 Bahnen unter 40 Minuten zu schwimmen.

Beim THW waren wir heute sehr erfolgreich. Der GKW ist wieder in Ordnung, der vermeintlich kaputte Laderegler war doch nur eine lockere Motorkohle. Danke an Christian wieder mal für die Hilfe. Nach dem Dienst hatten wir gleich noch einen kleinen Einsatz, Bierzeltgarnituren nach Mainz in's Lager fahren, wo sie zusammen mit weiterem material für Haiti verlastet werden sollen. Bin gerade noch so nach Hause gekommen, daß ich es rechtzeitig in's Schwimmbad geschafft habe.
 
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Schon wieder Schnee...

Sonntag, 17. Januar 2010 00:33  
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Heute mittag hab' ich schon gedacht, das war's erstmal mit Schnee, also den Rest vom Weg freigeschaufelt und sogar der Mutter meines Vermieters die Terasse freigemacht. Vorhin komme ich in Weilbach aus'm Lokal, Schneegestöber! Entsprechend sind latürnich die Leute mal wieder gefahren. Hab' auf dem Weg nach Kelsterbach wieder sieben Autos überholt.

Zuhause dann schnell den Gehweg und meinen Zugang einmal geräumt. Schneit aber weiter, werde also morgen früh noch mal ranmüssen. Also noch 'ne halbe Stunde früher aufstehen - super!

War heute abend mit ein paar THW-Leuten in einem kleinen Lokal in Bad Weilbach. Die Speisekarte war recht übersichtlich, fünf Sorten Schnitzel, 4 Sorten Rind und noch ein paar Kleinigkeiten. Hatte ein wirklich gutes Schnitzel mit Pommes Frittes, dazu einen Salat, dessen Soße phänomenal war. Cappucino war ebenfalls gut und als Bier ham' sie Bitburger. Den Laden sollte man sich merken. (Zumindest, wenn man mal wieder Lust auf Schnitzel hat)
 
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Noch so zwei Pechvögel...

Freitag, 15. Januar 2010 13:48  
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Irgendwie ziehe ich grade die Pechvögel an. Diesmal waren zwei Junge Türken mit ihrem grade gekauften Dreier Golf liegengebleiben. an der Kelsterbacher Querspange mitten in der Kurve der Auffahrt von der A3 kommend Richtung Kelsterbach, nur ein paar hundert Meter von der Stelle entfernt, an der ich die Woche den lichtlosen Ford aufgelesen hatte.

Helfen konnte ich auch hier nicht wirklich, außer die Kiste mit den beiden aus dem Gefahrenbereich schieben und sie bitten, ein Warndreieck aufzustellen. Aber da die zwei im ADAC waren, waren sie zumindest nicht verloren.

Das war letzte Nacht kurz vor drei und ich kam gerade von einem THW-Einsatz.

Gestern abend, ca. 23:00 Uhr - ich hatte im Holzwurm grade mein Baguette beendet - klingelte das Telefon. Einsatz in Kelsterbach. Hab's mir dann geschenkt, erst in Die Unterkunft zu fahren und bin gleich nach Hause, schnell umgezogen und zur Einsatzstelle.

Der Einsatz selbst war unspektakulär. Kaminbrand in einem (nicht ohne weiteres als solches zu erkennenden) Fachwerkhaus im Unterdorf. Ein in der Wand verstecktes Ofenrohr war so heiß geworden, daß sich der darüberliegende Dachbalken von selbst entzündet hat. Die Feuerwehr konnte den Brand recht schnell löschen, nachdem man den Brandherd freigelegt hatte freilich erst. Unsere Aufgabe, war es im Anschluß bei den Abstützmaßnahmen zu helfen, die sich vom Keller bis zum Dachboden erstreckten. Das schwierigste dabei war eigentlich das Freilegen der tragenden Deckenteile, da man bei den diversen Renovierungsarbeiten offenbar immer wieder "Schicht auf Schicht" gearbeitet hatte, soll heißen, einfach mehrmals übertapeziert und an der Decke zum Tei mehrere Lagen Holzdecken übereinander getackert. Als diese schließlich mit einem Minimum an Kollateralschäden (wir waren wirklich sehr vorsichtig) entfernt und die Lage der tragenden Struckturen festgestellt war, gingen die eigentlichen Abstützmaßnahmen recht flott. Unten und oben je eine Bohle zur Lastverteilung, und Standardbauspriesen als Stempel dazwischen - fertig! Anschließend haben wir noch ein bißchen sauber gemacht, damit die Hausbesitzer im Anschluß nicht vollends der Schlag trifft, wenn sie ihre Wohnungen wieder betreten. Auch so dürfte der Schock schon groß genug sein. Ich stelle mir grade vor, das wäre mir hier passiert. Kein schöner Gedanke angesichts der Arbeit, die hier zum Teil drinsteckt.

Ziemlich fies war der Staub bei der ganzen Sache, Augen, Nase Mund, alles voll mit dem Scheiß Zeug. Ansonsten wurden wir sehr freundlich von der Kelsterbacher Feuerwehr aufgenommen, danke dafür! Ich hoffe nur, die Jungs waren mit unserer Arbeit auch zufrieden.
 
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Die Verkehrsbehinderung

Mittwoch, 13. Januar 2010 00:17  
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Auf der B43 hab' ich vorhin einen leicht verzweifelten Mann aufgelesen, der an seinem grade abgeholten Mietwagen das Licht nicht fand und ihn deswegen mitten in einer Auffahrt abgestellt hatte.

War so ein hypermoderner Ford SUV mit automatischem Licht und auch sonst Furz und Feuerstein. (Wer mietet sich als Reisender eigentlich so eine Karre?) Vor Ort konnte ich auch nix finden, der Hobel hatte ganz Ford-untypischen einen Drehschalter, und ich bin mir auch sicher, daß wir alles richtig gemacht haben aber das Licht wollte einfach nicht. Also hab' ich ihn erstmal zum Esso-Kreisel gelotst, wo wir nochmal schauten, aber ohne Erfolg, Fernlicht ging, aber Abblendlicht, keine Chance. Ich glaube, da waren entweder die Birnchen oder die Sicherung kaputt.

Schließlich hab' ich ihm geraten, die Mietwagenfirma anzurufen und sich jemanden kommen zu lassen und bin abgedampft. Man kann eben nicht jedem helfen, aber wenigstens stand der arme Kerl nicht mehr direkt in der Auffahrt, wofür er glaub' ich schon recht dankbar war, ganz abgesehen von der nicht geringen Chance, daß ihm irgendwann mal jemand reingedonnert wäre. Und an der Tanke kann er am End' noch 'ne Wurst essen, bevor er abgeholt wird. :)

Hab' vergessen zu fragen, wo er her kam. Sprach gut deutsch, aber hatte irgendeinen Akzent, den ich nicht kannte.

Grade im Radio haben sie von einem schweren Beben in Haiti berichtet, bei dem angeblich ein Krankenhaus eingestürzt ist und mehrere Häuser in eine Schlucht gestürzt seien. Etwas unnütz war dabei sicher der folgende Satz: "Ein Beben der Stärke 7 kann schwere Schäden verursachen." (Und am Nordpol is' kalt, ja!) Manchmal frag' ich mich echt, was sich die Nachrichtenschreiber denken.

Wie auch immer, klingt ziemlich übel. Mal sehen, ob sie die SEEBA rausjagen. Haiti ist ja nicht so das sichere Pflaster zur Zeit.
 
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