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Das Logbuch:
Geschichten aus meinem Leben, Gedanken zu aktuellen Themen und sonstiger geistiger Unrat. Auch wenn mir vielleicht gar keiner zuhört, so darf ich hier wenigstens ausreden. Seite: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] 10 [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] |
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| Montag, 30. Mai 2011 00:54 | Permalink |
Ein schöner Sonntag Nachmittag war das. Bei Kaiserwetter den Bob mal wieder ausgeführt und zu Maddin und dem Gemüse zum Grillen gefahren. War mal wieder sehr gediegen und bis ich mich auf den Heimweg machte, war's dann schon halb 11 und zappenduster.
Leider war natürlich der Akku für meine Lupine wieder platt und so mußte die Rückfahrt per Zug erfolgen. Was gar nicht so einfach war. In die S-Bahn passte das Gespann, wenn auch knapp, aber vorher der Aufzug am Rüsselsheimer Bahnhof war dann doch zu kurz und ich mußte über die Treppe, was dank eines hilfsbereiten junges Mannes, der hinten mit anhob klappte. (Wer braucht denn auch schon Rampen an der Treppe,. wenn man einen Aufzug hat...) In Kelsterbach bekam ich dann wieder Hilfe von einer jungen Dame (danke, sehr nett) angeboten, aus dem Zug kam ich dann aber doch alleine, und auf der Treppe gibt's im Gegensatz zu Rüsselsheim auch noch Rampen.
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| Samstag, 28. Mai 2011 17:50 | Permalink |
Da fahr ich vorhin so durch Kelsterbach, will links abbiegen und wundere mich, daß der Wagen auf der Gegenfahrbahn so weit ausholt. Dann hab' ich gesehen, warum. Ein Radfahrer stand da mit seinem Hund. Erst dachte ich, ziemlich dämlicher Platz für'n Päuschen, dann sah ich im Vorbeifahren den Grund für die Rast. Der Köter hatte einen Riesenscheißhaufen mitten auf die Strasse gesetzt. Die richtige Schweinerei war aber, daß sich der Kerl anschließend mit seinem besten Freund klammheimlich aus dem Staub machte.
Heute abend geht's zu Iron Maiden, zusammen mit Martin und René, war mein Geburtstagsgeschenk. Bin ja mal gespannt, kenne keines der neuen Lieder. Gott sei Dank gibt es das Gemüse, denn ohne sie hätte ich das Konzert fast noch verpasst. Danke dafür. Und danke natürlich auch an die Schenker.
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| Mittwoch, 11. Mai 2011 02:23 | Permalink |
Aha, so sieht also die Lösung der FDP für die eigene Krise aus, einfach mal ein paar Posten hin- und herschieben!
Rösler wird Wirtschaftsminister, seinen Posten übernimmt ein Herr Bahr (nie zuvor gehört, wenn ich ehrlich bin), Totalverlust Brüderle wird für seine Glanztaten mit dem Fraktionsvorsitz belohnt, den Frau Homburger als einziges "Opfer" dieser Scharade aufgeben muß.
Das soll mal einer verstehen. Rösler hat ebenso wie seine Vorgänger reformtechnisch nichts auf die Reihe gebracht, Brüderle mit E10 (Benzingipfel... haha!) und Atomschlingerkurs ebenso eine totale Niete, Frau Homburger hat da wohl noch das wenigste verbrochen und muß gehen. Und nur so ganz nebenbei frag' ich mich, woher Herr Rösler als Arzt plötzlich Wirtschaftskompetenz her haben will. Total plemplem!
Ich hab' die FDP noch nie gemocht, aber jetzt kann ich sie endgültig nicht mehr ernst nehmen. Oder hat irgendwer in den letzten Tagen mal Debatten über Inhalte gehört? Das war reines Postengeschachere, sonst nichts. Das ist nicht mehr nur lachhaft, das ist eigentlich nur noch traurig!
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| Montag, 09. Mai 2011 23:46 | Permalink |
Vielen Dank für die vielen lieben Glückwünsche per Telefon, SMS, Eintrag sonstwo... immer schön zu wissen, daß ein paar Leute noch an einen denken. Oder der Kalender denkt für sie, also zumindest bei mir ist das zugegebenermaßen oft so. Leider kann ich mich nicht bei allen persönlich bedanken, deswegen mach' ich das mal einfach hier. :)
Was ich heute gemacht hab'? Nix! Naja, also nicht ganz. Hab' mir endlich mal einen neuen Staubsauger gekauft, nur um nachher festzustellen, daß es ihn anderswo für 70 € weniger gibt. Und das ist dann selbst mit der Packung Beutel, die's heute gratis dazu gab ein bißchen zuviel Unterschied und Grund genug, den gerade gekauften original verpackt wieder zurückzugeben.
Ja und dann war ich noch 'ne Runde radeln, diesmal nach Höchst rein, ein bißchen durch Frankfurt gegurkt und schließlich zum Main und zurück. Kurz nach der Höchster Brücke bekam ich dann einen Anruf woraus ein sehr interessantes Gespräch wurde, daß sich von dort bis zu mir zuhause hinzog. Ja, ich weiß, auf'm Rad soll man nicht telefonieren, aber es wurde langsam kalt und außerdem dunkel. Und so hab' ich mit meinem Gesprächspartner quasi 'ne Stadtrundfahrt gemacht. :)
Wie gesagt, ein sehr fruchtendes Gespräch. Stehe zur Zeit vor einigen echten Grundsatzentscheidungen und es war mal extrem hilfreich mit einem anderen Menschen zu sprechen, der mit so ziemlich den gleichen Problemen kämpft wie man selbst. Wünsche jenem Menschen auf diesem Weg nochmal viel Erfolg für das Gelingen der vorgenommenen Pläne.
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| Samstag, 07. Mai 2011 19:52 | Permalink |
Er fing schon äußerst beschissen an, um halb acht aus'm Bett geklingelt und arbeiten müssen. War echt kein Spaß, ein Einsatz zum Vergessen!
Und dann eben in der Sportschau den Grottenkick der Eintracht und nachher das Beinahegemetzel gesehen. das kann ja wohl alles nicht wahr sein. Surreal war das. Noch mehr geärgert hab' ich mich, weil ich extra nicht in den Videotext geschaut und gewartet hab', um mir das Spiel im TV anzusehen.
Klassenerhalt ist jetzt eigentlich nicht mehr zu schaffen, dazu müsste ein Wunder her, aber ehrlich gesagt hätte das die Eintracht nach dem heutigen Tag nicht verdient.
Bitter auch, daß der Verein in dem Fall noch nicht mal die drei Millionen Ablöse für Ochs kassieren wird, Wolfsburg bleibt wahrscheinlich in der ersten Liga und kriegt Ochs quasi noch dazu geschenkt.
Bitter, sehr bitter!
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| Samstag, 23. April 2011 15:19 | Permalink |
Schön war's! Und zum Schluß durfte die Eva sogar Aufzug fahren! :)
(Photos von Uwe Giszas)
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| Mittwoch, 20. April 2011 23:54 | Permalink |
Heute hat der Schlüsselmann seinen Murks doch noch zurückgenommen. Musste mir zwar diverse Dinge anhören, und bekam zum Schluß gesagt, ich solle ja nicht wieder kommen, (danke für den guten Rat, fiele mir im Traum nicht ein), aber ich hab' mein Geld wieder.
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| Sonntag, 17. April 2011 22:07 | Permalink |
Gestern wollte ich einen Schlüssel nachmachen lassen. Satte 12,90 (wäre ein Sicherheitsschlüssel, ahja...) wurden vom Meister dafür verlangt. Das Schleifen dauerte dann grade mal eine Minute, fertig war das "Meisterwerk".
Schon beim ersten Anblick des fertigen Werkstücks und dem Vergleich mit dem Original beschlichen mich erste Zweifel ob der Qualität der Arbeit. Leider hatte ich den Fehler gemacht, nicht schon beim Nennen des Preises sofort kehrt zu machen (Geworben wurde mit 3,90 pro Schlüssel) und nun hatte ich den Salat. Also wieder gefahren, Schlüssel passte natürlich nicht. Zurück und reklamiert. Am liebsten hätte ich sofort mein Geld zurück gehabt, man bot mir 10 € Erstattung an, den Rohling müsse ich selbst bezahlen.
Aha... also von 12,90 € nur 2,90 € für den Rohling, aber Schlüssel ist teurer, weil "Sicherheitsschlüssel". Das soll mal einer verstehen, wenn er genauso geschliffen wird wie alle anderen. Man bedenke dabei: 10 € für eine Minute (mehr war's wirklich nicht) Arbeit, abzüglich Steuern vielleicht noch 6, das mal 60 macht satte 360 € Nettostundenlohn netto, nicht schlecht!
Natürlich hatte der Mensch Recht, wenn er meinte, daß Nachbesserung wohl erlaubt sei, und so bekam er noch eine Chance. Ihr werdet's erraten, passte immer noch nicht und dementsprechend war mein Blutdruck dann doch leicht erhöht. Da muß ich wohl morgen nochmal hin.
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| Dienstag, 05. April 2011 02:01 | Permalink |
Es sind oft die kleinen Aufreger, die einem das Leben vermiesen.
Hab' heute oder vielmehr gestern mein "Bändchen" verloren. Das Teil, was man sich um die Hosenbeine schnallt, daß diese nicht an die Fahrradkette kommen. Morgens hatte ich es noch, abends konnte ich es nicht mehr finden. Sämtliche Taschen durchsucht, das ganze Büro, sogar die Mülleimer, nichts gefunden. Beim Ablaufen der Wege, die ich am Tag gegangen bin, fiel ich einem "Kollegen" auf, der mich offenbar für einen Dieb hielt, angesichts der Fragen, die er mir stellte, nachdem ich an seinem Büro vorbeigelaufen war: "Was suchen Sie? Wo gehören Sie hin?" und so weiter. Über den Mensch hab' ich mich dann auch noch mal geärgert. Sowas kann ich gar nicht leiden.
Vermute inzwischen, daß ich das Teil beim Ausräumen der Hosentaschen mit einem alten Tempo versehentlich weggeworfen habe. War zwar nur ein Zwei-Euro-Artikel, geärgert hab' ich mich trotzdem, leider mehr als angemessen.
Für den Rückweg musste dann die Socke als Hosenhalter herhalten. Sieht scheiße aus, geht aber auch.
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| Sonntag, 03. April 2011 23:25 | Permalink |
Heute vormittag ging's nach zwei Wochen wieder weiter im Garten. Diesmal hatte ich Unterstützung. Mein Vater und Joni waren dabei und auch Roman und Mirco haben sich bereit erklärt zu helfen. Gemeinsam geht die Arbeit leichter von der Hand. Die Hütte ist jetzt rundrum frei, ganz fertig sind wir aber immer noch nicht, ich würde sagen, 2/3 sind geschafft. Außerdem geht die Pumpe wieder. Trotzdem steht noch einiges an Arbeit an, bis die ersten Sommergrillsessions gestartet werden können. Zu Mittag gegessen wurde anschließend deswegen auch im Burger King
Danke an die fleissigen Helfer! :)
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| Samstag, 02. April 2011 23:43 | Permalink |
War heute Autos anschauen, gibt hier einen Laden in der Nähe, der für relativ moderate Preise ehemalige Opel-Dienstwagen mit ganz wenig Kilometern verkauft.
Eigentlich hatte ich es auf einen Astra Caravan abgesehen. 1.8er Benziner, OPC-Line-Paket, Anhängerkupplung und das heißersehnte Panorameschiebedach, 4.000 km auf der Uhr, quasi der Hauptgewinn, weil abgesehen von der Farbe exakt meiner persönlichen Wunschliste entsprechend. Leider war ich ein wenig spät, ein paar Stunden früher war er verkauft worden. Aus Verzweiflung hab' ich dann einen Combo probe gefahren. Fuhr sich eigentlich ganz gut, hatte eine schicke Farbe, akzeptable Ausstattung, richtig viel Platz und ist in den vier Monaten seiner bisherigen Existenz ganze 1300 km gefahren! Hätte ihn auch fast gekauft, wenn, ja wenn der Motor nicht gewesen wäre. 90 Pferde aus gerade mal 1,4 Liter Hubraum, das ist nicht allzuviel für so eine Schrankwand auf vier Rädern. Auf dem Papier schlägt der Combo meinen 75-PS-Astra zwar aber subjektiv ist der Astra um einiges agiler. Die Maschine im Combo hängt zäh wie Kaugummi am Gas, untenrum keinen nennenswerter Durchzug, man muß das Teil erst richtig hochjubeln und viel mit dem Getriebe arbeiten, um die Fuhre einigermaßen flott zu bewegen. Auch wenn ich sonst auf Herausforderungen stehe, das wäre mir auf Dauer zu nervig. Ich hätte doch lieber einen Motor mit einem ordentlichen Drehmomentfundament. Der Verkäufer riet mir diesbezüglich zu einem Astra Caravan mit 110PS-1.7er Turbodiesel, aber der sagte mir auch nicht wirklich zu, silber (kotz!), kein Schiebedach und Diesel finde ich sowieso doof, mag ich nicht haben, schon gar keine umgezeichnete Fiat-Maschine, Drehmoment hin oder her. Aber anscheinend gibt's kaum noch gescheite Benziner.
Hab's jetzt erstmal gelassen und werde weiterschauen. Das mit dem Astra hat mich dann im nachhinein noch mal richtig geärgert, der wäre ziemlich perfekt gewesen, wär' ich nur mal früher aufgestanden.
Hab' mir heute stattdessen erstmal zwei neue - dringend notwendige - Hosen gekauft und einen Gutschein eingelöst, der seit bestimmt vier Jahren zuhause ihn der Schublade lag. Irgendwie haben zuletzt in relativ kurzem Abstand gleich drei meiner Jeans Löcher im Hosenboden bekommen. Jetzt kann ich mich wieder bücken, ohne Angst haben zu müssen, anderen Leuten die Farbe meine Unterbuxen zu zeigen.
Passenderweise scheint an meiner Karre ist schon wieder was kaputt zu sein. Es zischt irgendwo am Ansaugtrakt. Eigentlich ist dieser letztens erst komplett neu abgedichtet worden. Arrrrggh!
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| Donnerstag, 31. März 2011 20:49 | Permalink |
Aus alt mach neu - Millionenbetrug mit alten Euromüzen (tagesschau.de)
Als ich das heute morgen im Radio hörte, dachte ich wirklich erst an einen Aprilscherz und gab nicht viel auf die Sache, im Büro schaute ich dann auf den Kalender und bemerkte meinen Irrtum.
Und wieder mal sind's die "fleissigen" Chinesen. Erst vor ein paar Tagen die Sache mit dem IPad-Reimport, jetzt das. Da setzen sich offenbar wirklich in irgendeinem chinesischen Hinterhof Leute hin und dengeln alte Münzen wieder zusammen. Selbst in der Kriminalität ist die Globalisierung inzwischen spürbar, "Made in China" die Konsequenz, ein deutscher Facharbeiter, der kaputte Münzen wieder zurechtbiegt, wäre auch kaum bezahlbar gewesen bei den ganzen hiesigen Sozialabgaben.
Ich vermute sogar, daß die dortigen Arbeiter gar nichts von der kriminellen Dimension der ganzen Sache wussten sondern nur als einfache Tagelöhner angestellt waren, den großen Reibach machten andere, die die wiederhergestellten Münzen (wieder ein Reimport) zurück nach Deutschland schafften und für gutes Geld wieder eintauschten.
Kriminelle Energie sollte man eben nie unterschätzen, deswegen finde ich die bisherige Praxis des Trennens und Verkaufens auch relativ naiv. Zwangsläufig kommt da irgendwann mal jemand auf dumme Gedanken. Ich frage mich ja sowieso, weshalb der Münzschrott als Altmetall in die freie Wirtschaft verkauft und nicht etwa zur Produktion neuer Münzen direkt wiederverwertet wird. Oder braucht man für die Münzprägung unbedingt "frisches" Metall? Hat sicher auch irgendwelche schwindligen betriebswirtschaftlichen Gründe. Nun ja, in Zukunft wird man bei der Entsorgung wohl etwas gründlicher sein, denke ich. ;)
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| Mittwoch, 30. März 2011 22:40 | Permalink |
Herr Eckert hat sich heute im Tagesschaublog auch noch mal mit dem Thema Grenzwerterhöhung auseinandergesetzt:
Tagesschaublog, 30. März 2011 17:00 Uhr
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| Mittwoch, 30. März 2011 21:18 | Permalink |
Kraftwerkshavarie in Japan, noch unabsehbare nukleare Verseuchung, viele Länder verhängen Importstopps für japanische Lebensmittel, völlig nachvollziehbar. Was aber macht die EU? Sie erhöht erstmal die Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan, nein, das ist kein Tippfehler, die Grenzwerte werden tatsächlich per Eil(!)verordnung erhöht.
Diese Eilverordnung regelt in erster Line verschärfte Kontrollen japanischer Lebensmittel bei der Einfuhr. So weit so gut. Man muß schon ein wenig zwischen den Zeilen und in den Anlagen lesen, um den Klops zu erkennen. Konkret werden jetzt Grenzwerte in Kraft gesetzt, die im Falle eines atomaren Notstands greifen und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherstellen sollen. Diese stammen noch aus der Zeit des Chernobylunfalls und sind je nach Art der Lebensmittel um ein wenig bis um ein vielfaches höher als die üblichen Grenzwerte.
Der Sinn einer solchen Maßnahme erschließt sich mir nicht, abgesehen von der Frage, wie hoch die Gefahr tatsächlich ist. Der Teil mit den verstärkten Kontrollen ist logisch, nachvollziehbar und absolut notwendig. Wie begründen sich aber die höheren Grenzwerte? Wir haben in Europa aktuell keinen akuten nuklearen Notfall, erst Recht sind wir nicht auf den Import japanischer Erzeugnisse angewiesen, um eine "Hungersnot" abzuwenden. Die Menge dürfte ohnehin sehr überschaubar sein. Schlimmer ist dem Fall daß das ganze wohl offenbar auch Futtermittel gilt. Fleisch Die potentiellen Konsequenzen kann man sich dabei leicht vorstellen.
Alles in allem eine völlig hirnrissige Aktion - Von oben verordnete potentielle Gefährdung der Gesundheit ohne jede Not.
Mit der gleichen Begründung hätte man im Januar auch die Dioxingrenzwerte hoch setzen können, da wäre das Argument der Versorgungssicherheit noch eher nachvollziehbar gewesen.
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| Dienstag, 29. März 2011 23:01 | Permalink |
Uli Hoeneß kann mal wieder sein Lästermaul nicht halten und muß ungefragt seinen Kommentar zur Verpflichtung Daums bei der Eintracht abgeben.
Hoeneß contra Daum "Pulver in Bruchhagens Kaffee" (hr-online.de)
Pulver in Bruchhagens Kaffee? Wohl eher eher das ein oder andere Glas zuviel auf Hoeneß' Deckel. Was geht den Weißwurschtkönig denn Frankfurter Personalentscheidungen an? Der sollte lieber mal dafür sorgen, daß bei den Bayern Nationalspieler auch zum Einsatz kommen und nicht ständig auf der Bank sitzen. Oder sie endlich abgeben, das würde den betroffenen Spielern und der Liga zu gute kommen.
Ansonsten bin ich selbst allerdings auch etwas gespalten wegen Daums Verpflichtung. Ob's wirklich was bringt, wissen wir spätestens nach dem 34. Spieltag. Hoffnung darf man haben, aber die Erwartungen sollte man besser nicht zu hoch stecken, zumal ich die derzeitige Misere nicht ausschließlich beim Trainer sehe.
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| Montag, 28. März 2011 23:19 | Permalink |
Besonders freut es mich, daß der Interessenvertretungsverein FDP mal so richtig eins in die Fresse bekommen hat und in Mainz gar nicht mehr im Landtag vertreten ist. Schade nur, daß sie es in Baden-Württemberg grade noch so geschafft haben, aber ist halt Stammland, quasi eine der letzten Bastionen.
Die Bundespolitik hatte sicher einen großen Einfluß. Atomschlingerkurs, Bedienung von Interessengruppen, das Desaster mit E10, Hickhack um 5 € mehr bei der Sozialhilfe, eine menschenverachtende Gesundheitspolitik, die Liste lässt sich lange fortsetzen. Garantiert haben die Ereignisse in Japan auch dazu beigetragen, in erster Linie dürfte Mappus aber die Quittung für seinen Pro-Atomkurs und seine arrogante Haltung bei S21 erhalten haben. Das Desaster beim Polizeieinsatz ist sicherlich nicht ihm oder seiner Partei alleine anzulasten, wohl aber das sture Festhalten an einem fragwürdigen Projekt, dessen Zustimmung unter der Bevölkerung nicht gegeben ist. Die Pille der Schlichtung hat seine Wirkung verfehlt. Heiner Geisler mag zwar persönlich vielleicht geeignet gewesen sein, allerdings muß ein Schlichter unzweifelsfrei unparteiisch sein, und deswegen kann man da eigentlich kein CDU-Mitglied nehmen, so bleibt da immer ein Geschmäckle, wie der Schwabe sagen würde.
Hoffentlich machen die Grünen in BW die nächsten vier Jahre einen guten Job. Scheitern sie, werden sie wohl den gleichen Weg wie die FDP zu gehen haben. Knackpunkt dürften vor allem S21 und die AKWs Philippsburg und Neckarwestheim werden. Die AKWs werden wohl dauerhaft stillgelegt, davon kann man ausgehen und hier werden die Grünen Punkte sammeln können. Aber S21 ist für Grünrot die Zerreisprobe schlechthin. Das ganze Projekt zu stoppen dürfte vor allem ein juristisches Problem sein, bestehende Verträge haben Gültigkeit, auch über Legislaturperioden hinaus. Hier könnte man höchstens bei den Planungsfehlern ansetzen, die es offenbar gibt, (falsch dimensionierte Tunnelquerschnitte z.B.) und die das ganze Projekt enorm verteuern dürften. Vielleicht wäre es aber auch schon mal ein Anfang, die beim Projekt freiwerdenden Flächen dem Zugriff von Grundstücksspekulanten zu entziehen und den Stuttgartern bei der Gestaltung mehr Selbstbestimmungsrecht einzuräumen. Aber da hat auch die Stadt selbst noch ein Wörtchen mitzureden. Wie auch immer, die nächsten Jahre werden spannend im Ländle.
Dicke Pfälzer sind seit den Achtzigern bekannt dafür, lange an der Macht zu bleiben und so hat auch der alte Kurt es wieder mal geschafft, wenn auch nur mit Hilfe der Grünen als Mehrheitsbeschaffer. Eine kleine Trübung gab's freilich, nämlich der Zugewinn der Schwarzen in Rheinland-Pfalz. Dies dürfte aber in erster Linie daran gelegen haben, daß viele Pfälzer ihrem König Kurt überdrüssig geworden sind, es gab ja schon einige Patzer, z. B. Nürburgring. Also zur Abwechslung mal ein Faktor aus der Landespolitik. Zum Glück hat die SPD ihre Wähler nicht nur an die CDU, sondern auch an die Grünen verloren, und so wird es auf Rot-Grün hinauslaufen, eigentlich auch eine Verbesserung des vorherigen Zustandes. Absolute Mehrheiten sind selten eine gute Sache, egal von welcher Partei. Kurt Beck wird es verschmerzen können, solange er Ministerpräsident bleibt, zumal Rheinland-Pfalz wenig Konfliktpotential zwischen beiden Partnern bieten dürfte. Mühlheim-Kärlich ist lange vom Netz und fast komplett zurückgebaut, allerdings könnte der weitere Ausbau von Hahn ein Konfliktfaktor werden, ggf. auch wieder das eigentlich schon abgefrühstückte Kohlekraftwerk in Ingelheim, wenn irgendwer mal auf den Trichter kommt, man müsse den Verlust der abgeschalteten Kernkraftwerke durch Kraftwerksneubauten ausgleichen.
Ach ja, in Kelsterbach hat die SPD ihre absolute Mehrheit offenbar verloren, die WIK ist zweitstärkste Kraft geworden und die CDU auf Platz Drei. Grundsätzlich schonmal gut, daß der unerträgliche rote Filz etwas aufgebrochen wurde, ich schätze aber mal, daß die SPD mit der CDU koalieren wird, und in der Summe alles beim Alten bleiben wird.
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| Donnerstag, 24. März 2011 23:00 | Permalink |
Kaum ist das IPad2 auf dem Markt, wird es schon wieder knapp. In Amerika gibt es außerdem das Phänomen, daß Exilchinesen den Markt leerkaufen, um die Dinger gewinnbringend in die Heimat zu verschicken.
Die wundersame iPad-Wanderung (tagesschau.de)
Angebot und Nachfrage bestimmen eben den Preis. Und wenn ein Produkt so gehypt wird, kann es eben auch zu solch abstrusen Auswirkungen kommen. Nach wie vor erschließt es sich mir nicht, wie man sich dermaßen für Apple begeistern kann. Mag sein, daß die Geräte an sich nicht schlecht sind, aber wirklich besonders sind sie doch auch nicht. Die Konkurenzprodukte sind billiger, können mitunter mehr, und haben offene Schnittstellen. Bei ersten IPad gab's noch nicht mal 'nen USB-Anschluß. Apple lebt in erster Linie von Exklusivität und Image. In meinen Augen spielt da hauptsächlich der Aspekt des Statussymbols eine Rolle. Und für Apple ist das ein Riesengeschäft. Deswegen glaube ich auch nicht, daß die Verknappung ein "Versehen" ist. Man dürfte inzwischen relativ gut wissen, wieviel Marktpotential besteht und auf diesem Weg hält man Preis, Interesse und Medienaufmerksamkeit künstlich hoch.
In seiner Anfangszeit war Apple noch ein echter "Rebell", der den großen, bösen Konkurrenten Microsoft ärgerte. Nun hat sich dieses Bild gewandelt, der einstige Underdog hat den Konkurrenten in Sachen Userzwangsbindung und Proprietärität längst überholt und übertroffen. Microsoft bekam mal auf den Deckel, weil sie ihren IE zwangsweise mit Windows auslieferten, Apple ist heute viel krasser und es scheint keinen zu interessieren.
Ich hab' vor einigen Jahren einen IPod Shuffle gekauft, einen der ersten länglichen weißen mit 512 MB, aber auch nur weil ich ihn für damalige Verhältnisse relativ günstig bekommen habe. Das Gerät selbst ist in gelebter Wegwerfmentalität nicht reparierbar. Das Gehäuse ist komplett vergossen, das heißt, wenn der Akku oder die Elektronik den Geist aufgibt, war's das, wegschmeißen und neu kaufen, nebenbei auch nicht sehr ökologisch. Besonders sauer ist mir aber aufgestossen, daß man ihn nur über die proprietäre mitgelieferte Applesoftware ITunes mit Musik bestücken konnte. Schlimmer noch: Ohne, daß der Nutzer darüber in irgendeiner Weise informiert wird, will das Programm nach Hause telefonieren, also sich mit dem Apple-Server verbinden, um Steve-Jobs-weiß-was für Daten zu schicken. Zum Glück war ich schon damals ein kleiner paranoider Freak und bekam dies dank der installierten Firewall mit und konnte es verhindern.
Wer kein Apple oder zumindest Windows hat, der hat sowieso verloren. So hat sich die Zusammensetzung der Songs auf meinem Gerät auch seit mindestens drei Jahren nicht mehr verändert. Selbst wenn ich wollte, für Linux gibt es gar keine Version von ITunes.
Eigentlich könnte Apple die Flundern ja gleich in China verkaufen, schleißlich werden die doch dort hergestellt. Stattdessen werden sie erst in China für kleines Geld zusammengeschwartet, aufwendig verpackt per Schiff in die neue Welt verfrachtet, dort zu überteuerten Preisen verkauft, wo Chinesen sie wieder abgreifen, zurück in die Heimat schicken und dort für den wiederum doppelten bis dreifachen Preis an reiche Landsleute verticken. Klingt bekloppt, und ist es auch. Aber so funktioniert eben die totale Marktwirtschaft. Das Chinesen offenbar härter im Nehmen sind als Amerikaner und dementsprechend bereit sind, sich früher und länger anzustellen mag den ein oder anderen Applefan da gewaltg fuchsen, ist aber leider völlig legal.
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| Sonntag, 20. März 2011 22:25 | Permalink |
... mit meiner Nichte. Eigentlich gemein, wo sie sich doch noch nicht wehren kann. ;) Entsprechend schockiert schaut sie dann auch auf dem zweiten Bild.
Nein, sie hat natürlich nichts davon bekommen.
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| Sonntag, 06. März 2011 21:33 | Permalink |
Heute das ganze mal ohne Kroketten, dafür mit Reis:
Fischstäbchen (Bio, Teegut) 3,99/10 Stck.; Mikrowellenreis 1,59, 1/2 Packung Spinat (lag noch in der Truhe)
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| Sonntag, 06. März 2011 19:45 | Permalink |
Habe heute eine große Runde gedreht, das Wetter war kaiserlich und dementsprechend viele Leute unterwegs.
Allerdings war's immer noch ziemlich kalt. Das muß sich noch ändern, je schneller, desto besser. :)
Am Bahnhof fand ich noch folgendes:
Da scheint jemand ein echter Naturfreund zu sein. Dazu - oldschool - die gute Torpedodreigangnabe mit dem inzwischen sehr seltenen Blechschalthebel und schwarzweißgestreifter Schaltzughülle. Ein echtes Schmuckstück.
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