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Das Logbuch:

Geschichten aus meinem Leben, Gedanken zu aktuellen Themen und sonstiger geistiger Unrat. Auch wenn mir vielleicht gar keiner zuhört, so darf ich hier wenigstens ausreden.

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Warum bin ich so fröhlich?

Mittwoch, 26. November 2008 01:18  
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Bin grade mal ausnehmend gut drauf. Was so ein paar böse Witze und derbe Sprüche doch für eine Wirkung haben können.

 
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Besserung

Dienstag, 25. November 2008 23:29  
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Meine Beine sind fast wieder ok. Kann wieder normal gehen, ab und zu zieht's noch ein bißchen bei bestimmten Bewegungen und wenn man draufdrückt. Aber ich kann Treppen wieder vorwärts abwärts gehen. Lasse es jetzt piano angehen, ob ich nächsten Sonntag schon wieder schwimmen gehe, weiß ich noch nicht. Wenn überhaupt werde ich nicht wieder gleich von Anfang an dermaßen Gas geben. das Auto habe ich heute endlich abgegeben, so langsam geht die Geschichte doch zu sehr in's Geld. Gestern abend hab' ich's nochmal genutzt, um zum THW zu fahren, wo ich im Bergungsraum ein wenig umgeräumt habe. Probe ist ausgefallen, wäre auch glaub' ich keine gute Idee gewesen mit meinen Beinen.

Habe heute mal ein paar längst überfällige E-Mails geschrieben und Telefonate geführt.

Desweiteren stehe ich grade vor einer echten Grundsatzentscheidung. Eine Sache, die ich jahrelang erfolgreich von mir fernhalten konnte, versucht sich wieder in mein Leben zu drängen und ich bin mir momentan überhaupt nicht sicher, was der beste Weg ist, damit umzugehen. Ignorieren? (Bisher das Mittel der Wahl...) Zulassen? (Bisher undenkbar aber der Widerstand bröckelt...) Oder gar die volle Konfrontation suchen? In Zeiten wie dieser, wo sich bei mir Sinnfragen in allen möglichen Bereichen des Lebens stellen ist dies eine weitere nervenzerrende Belastung, die mir das Leben schwer macht. Auch wenn der Zeitpunkt für manches nie gut ist, zur Zeit ist er richtig beschissen.

Bei manchen Dingen bin ich mir auch gar nicht sicher, ob sie Ursache oder Lösung eines Problem sind.
 
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Verkrampft

Sonntag, 23. November 2008 19:28  
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Man sollte einfach wissen, wo seine Grenzen sind, bzw. sie vielleicht einfach nicht ignorieren.

War heute wieder schwimmen, die ersten 24 Bahnen ggingen ganz gut, lag sehr gut in der Zeit. Auf Bahn 25 hab' ich dann im linken Unterschenkel den Krampf aller Krämpfe gekriegt. Mein Schmerzensschrei war laut genug, daß mein Bahnnachbar dachte, ich saufe ab. (Und jetzt versuch' mal im Becken den Krampf loszuwerden.) Also an den Beckenrand gehüpft und erstmal das Bein belastet. Langsam, ganz langsam wurde es besser. Die schöne Zeit war damit natürlich im Arsch, trotzdem wollte ich mein Mindestsoll (50 Bahnen) erfüllen. Also unter Schmerzen weitergemacht, natürlich piano, teilweise bin ich auch nur mit dem rechten Bein geschwommen. Hab' die 50 dann tatsächlich grade so vor Badeschluß geschafft, die Gesamtzeit (inkl. der unfreiwilligen Pause) von 41 Minuten natürlich absolut indiskutabel.

Bin dann aus dem Becken geklettert und hab' mich gleich wieder auf den Arsch gesetzt, weil jetzt der rechte Unterschenkel krampfte wie Sau. Da saß ich nun und konnte mich nicht bewegen. Der Versuch, das Bein zu dehnen führte schließlich zu einem Krampf im Fuß.

Hab's dann nach ein paar Minuten doch geschafft, irgendwie aufzustehen und unter die Dusche zu humpeln. Draussen hab' ich mich dann selbst dafür verflucht, am anderen Ende des Parkplatzes geparkt zu haben. Das Carpool-Auto hab' ich jetzt behalten, weil ich mir den Weg von der Bushaltestelle nach Hause nicht zugetraut habe. Wenn ich jetzt die paar Meter von der Couch in die Küche laufen will, muß ich nach dem Aufstehen die Beine erstmal vorsichtig dehnen, um überhaupt gehen zu können, ohne daß ich gleich wieder umfalle.
 
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Eine Hürde gemeistert

Sonntag, 23. November 2008 16:17  
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Hat alles sehr gut geklappt heute morgen, abgesehen von meiner Zeitplanung, die Stiche und Bunde am Anfang hätte ich besser gelassen. Während der Präsentation lief mir die Zeit davon und nachdem die Jungs ihre eigenen Ausarbeitungen nachher fertig hatten, hatten wir grade genug Zeit, zwei Helferanwärter ihre Fachgruppen präsentieren zu lassen, bevor zum Abtreten gerufen wurde.Den Ordnungsdienst haben wir dann nachher erledigen müssen.

Aber wie gesagt, das Experiment ist bisher ganz gut gelungen. Bin einigermaßen flüssig durch meine eigene Präsentation gekommen, es kamen sogar Rückfragen zu bestimmten Punkten, und auch die ersten zwei Fachgruppenpräsentationen waren sehr gut, da muß ich die Jungs echt loben, die anderen sind dann beim nächsten mal dran. Habe jetzt übrigens doch nur jedem eine Fachgruppe gegeben, sind jetzt halt ein paar übrig, die werde ich dann am Ende selbst schnell vorstellen.

Bergungsessen gestern beim Mongolen war recht gut. Essen gut und reichlich (Buffet halt) aber total überlaufen. Bis man mal seinen Teller voll hatte, war die Angelegenheit recht stressig. Nebenbei ein paar sehr erhellende Gespräche geführt. Es ist immer gut, mehrere Seiten der Medallie zu kennen.
 
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Telefonterror

Dienstag, 18. November 2008 20:18  
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Heute hatte ich mal wieder so einen anonymen Anruf mit Rufnummernunterdrückung. Ich habe heute mal nicht den Fehler gemacht, mich mit meinem Namen zu melden, sondern einfach nur "Ja" gesagt. Und, oh Wunder, es wurde nicht gleich aufgelegt und ich konnte gedämpft eine kleine Unterhaltung verfolgen, offenbar war die Operator-Schlampe in dem Call-Center zu bescheuert den Hörer oder was auch immer zuzuhalten. Das ganze lief etwa folgendermaßen ab:

(Rauschen, Tastaturgeklapper)
Er: "Was hat er gesagt?"
Sie "Ja!"
Er: "Wie, ja?"
Sie: "Einfach nur "Ja!"
Er: "Dann lass' laufen, vielleicht kommt da noch was."
(Tastaturgeklapper, irgendein Gedudel im Hintergrund.)
Er: Hat die Yvonne keinen eigenen Account?
Sie: Nein, die ist viel zu dumm dafür!
(Gelächter!)
(wieder Tastaturgeklapper)

Nach ca. anderthalb Minuten war der Spaß dann vorbei, und die Gegenseite legte auf. Ich nehme mal stark an, daß es darum ging, hier Namen zu Rufnummern herauszufinden, die dann gewinnbringend verkauft werden können. (So kommen dann so Anrufe zustande wie, Hallo, "Frau Müller", hier ist die Firma XYZ), und Ließchen Müller wundert sich dann, woher der Anrufer ihren Namen kennt.

Mein Tip an alle Betroffenen: Keinesfalls den eigenen Namen sagen. Am besten "Hallo!" oder "Ja!". Wenn sich der Anrufer dann nicht meldet, Telefon auf die Seite legen und sich an den auflaufenden Gesprächsgebühren des Anrufers erfreuen. Letzteres funktioniert übrigens ganz toll auch bei unerwünschten Werbeanrufen, sofern man denn überhaupt noch ein menschliches Gegenüber am Apparat hat. ("Erzählen Sie doch mal in aller Ruhe...!")

Oder besser noch beim Provider beantragen, daß Anrufe ohne Rufnummernübermittlung gar nicht durchgestellt werden, dann ist sowieso Ruhe! Ich überlege ernsthaft, diesen Schritt zu tun. Allen Callcenterbesitztern, die solche Geschäfte machen, wünsche ich den Durchfall ihres Lebens zur Stoßzeit in der S-Bahn zwischen zwei Haltestellen bei einer Signalstörung. Viel Spaß!!!

 
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"Ich spüre ja gar nichts!"

Samstag, 15. November 2008 15:08  
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Mit diesem Satz hab' ich mich gestern im Steinbruch bei der netten Frau an der Cocktailbar beschwert über die zwei Long Island Ice Tea, eigentlich ja ein echter Schädelspalter, deren Wirkung mich aber ziemlich enttäuschte. Ihre Antwort war sinngemäß "Schau dir mal an, was hier so rumläuft, soll ich die alle umbringen?" Ok, da waren wirklich wieder ein Haufen Kinder da gestern, und da die Frau auch sonst so nett war, war ich auch nicht wirklich böse und schob die ganze Sache auf eine anscheinend gute Tagesform.

Grade am Anfang kam man sich vor, als wäre man in eine Unterstufenklassenfahrt geraten, es gab nämlich mal wieder ein Bandcontest, bei dem auch ein paar 12jährige dabei waren, die im Anschluß gleich von der Mutter abgeholt wurden, was besonders Doreen sehr amüsant zu finden schien.

Wie auch immer, der Rest vom Abend war so lala, war spontan bei Doreen mitgefahren, Janine war auch noch dabei. Ab und an gab's ein paar gute Songs, der Rest entweder knüppelhart oder schlicht und einfach Scheiße. Ich meine, Musik ist Geschmackssache, aber was soll Deichkind am Steinbruch-Freitag? Das ist mir dann doch zuviel "Change".

Was ich auch nicht wußte, Doreen kennt den DJ inzwischen recht gut, genutzt hat's mir leider nicht, das erste gewünschte Lied hatten sie gar nicht da, und bis das zweite gewünschte Lied gespielt werden sollte (inzwischen sstand ein anderer DJ am Rechner), wollten die Mädels schon nach Hause. Naja, eine Sonderbehandlung erwarte ich eh nicht.

Heute morgen, bzw. was man so morgen nennt (Bin vor ca. 10 Minuten aufgestanden), spüre ich dann doch was, ohne jetzt die typischen Katerzeichen zu haben, fühle ich mich doch, als wär' mir ein Panzer über den Schädel gefahren.
 
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Kuriositätenkabinett

Mittwoch, 12. November 2008 01:12  
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Ich hab's mir tatsächlich gegeben, und es hat sich wider Erwarten zumindest teilweise gelohnt. Trotzdem war diese Sendung mal wieder total konzeptlos. Erst Ypsilanti und Schäfer-Gümbel, dann Uri Geller (Hallo?) und Erich von Däniken (WAS???), schließlich noch Nina Ruge (kann man lassen) und Ingo Appelt (war wider Erwarten sehr gut.), insgesamt vier völlig zusammenhanglose Themen in einer Sendung, man hätte es bei zwei oder drei belassen sollen, die man stattdessen erschöpfend bespricht.

Ypsilanti kam einigermaßen souverän rüber, ich denke, besser hätte man es gestern kaum machen können. Schade, daß der neue kaum was gesagt hat. Peinlich die Panne mit den nicht ganz runtergedrehten Mikros der zwei, nachdem diese das Studio verlassen hatten. Leider (oder zum Glück?) konnte man aber nicht verstehen, was die zwei beasprachen.

Was dann der Schwachsinn mit den beiden Märchenonkeln Geller und Däniken sollte, würde ich gerne mal wissen. War das ein Fastnachtsscherz, weil es der 11.11. war? Angesichts der gequirlten Rattenscheiße, die die zwei Schwachmaten da wieder von sich gegeben haben, drängt sich mir dieser Verdacht unweigerlich auf. Wie man so jemanden noch ernst nehmen kann, ist mir echt ein Rätsel. Da läuft doch jetzt sogar irgendwo eine Sendung mit Uri Geller, wo es um Außerirdische gehen soll. Fernsehen wird echt immer bekloppter.

Nina Ruge hatte dann mit Hautgesundheit wieder ein durchaus ernstzunehmendes und interessantes Thema, wirklich interessant fand ich dann Ingo Appelt mit seinen Ausführungen zum Thema "Männer muß man schlagen". In seinen Thesen war imho sehr viel Wahrheit. Schade, daß Kerner ihn immer wieder abgewürgt hat, aber ehrlicherweise hab' ich von dem Vollpfosten nichts anderes erwartet.
 
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Uije...

Dienstag, 11. November 2008 22:18  
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Ypsilanti bei bei meinem Lieblings-TV-Hasskandidaten Kerner. Das kann ja was geben. Ich weiß ja echt nicht, ob ich mir das nachher geben soll.
 
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Im Namen der Umwelt

Dienstag, 11. November 2008 21:05  
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Aus aktuellem Anlaß mal wieder ein paar Gedanken zum Thema "Sinnvoller Umweltschutz".

Da geht es um ein Maßnahmepaket, daß unter anderem eine Verschrottungsprämie für Altautos und zinsgünstige Kredite für den Neuwagenkauf beinhaltet. Alles mit dem Ziel, den Neuwagenkauf anzukurbeln und die Automobilhersteller aus der Krise zu retten. Damit wird so nebenbei endlich mal das ausgesprochen, was wirklich hinter der seit vielen Jahren im Namen des Umweltschutzes veranstalteten Gängelung von Besitzern alter Autos steckt, nämlich rein wirtschaftliche Interessen.

Bei sowas wird ja immer wieder gerne der Umwelt- respektive seit kurzem der Klimaschutz vorgeschoben, imho eine krasse Verdrehung der Tatsachen. Ich stelle die gewagte These auf, daß sich ein solches Maßnahmenpaket wie hier gefordert klimatechnisch eher negativ als positiv auswirken würde.

Ignoriert wird nämlich immer wieder völlig, daß nicht nur der Betrieb eines Autos, sondern auch und vor allem dessen Herstellung und Entsorgung eine enorme Belastung für die Umwelt darstellen. So entstehen bei der Herstellung eines Autos (Quelle: umweltlexikon-online.de) bei Hersteller und Zulieferer insgesamt durchschnittlich etwa 2,1 Tonnen Abfall, rechnet man noch die Rohstoffgewinnung mit ein, kommen wir auf rund 25 Tonnen, das zwanzigfache(!) des Eigengewichts. Vom enormen Energieaufwand in Produktion, Rohstoffgewinnung (z.B. Stahlverhüttung) und Transportleistungen mit den damit verbundenen Schadstoffemissionen (u.a. das böse, böse CO2) ganz zu schweigen. Und selbst wenn man annähme, daß (was sowieso unmöglich ist) neue Autos zu 100% aus recycleten Altautos hergestellt würden, wäre der Energieaufwand durch die Wiedergewinnung der Werkstoffe immer noch enorm.

Leider macht sich aber kaum einer mal die Mühe, die Negativeffekte von Produktion und Entsorgung eines Autos auf dessen Lebenszeit umzurechnen, und damit die Frage zu klären ab welcher Lebenszeit/Laufleistung sich ein Neuwagen umweltschutztechnisch positiv auswirken würde. Es kämen wohl sehr unangenehme Wahrheiten an's Tageslicht, die freilich keiner in den Führungsetagen der Automobilkonzerne sehen möchte. Die Frage ist doch, was ist letztendlich ökologischer? Sich alle paar Jahre ein neues Auto zu kaufen oder die alte Möhre zu fahren, bis sie wirklich kaputt ist?

Wenn es wirklich um die Umwelt gehen würde, wären für ältere Fahrzeuge längst Umrüstsätze (Kats, Rußpartikelfilter, etc.) flächendeckend im Handel. Aber das lohnt sich für die Hersteller natürlich nicht, würde außerdem den Neuwagenhandel weiter belasten und wird deshalb konsequenterweise nicht weiter verfolgt. Alles getreu dem alten Unternehmermotto "Der Schornstein muß rauchen!"

Wenn also einer meint, er täte der Umwelt einen Gefallen, wenn er seine vermeintliche "Dreckschleuder" wegschmeißt, und sich über Jahre verschuldet, um sich einen neuen Wagen zu kaufen, dann ist er vermutlich genauso auf dem Holzweg wie mit vermeintlichem Biosprit. (Für die Erzeugung desselben wird nämlich mitunter schon mal Regenwald gerodet, was ihn effektiv zu einem Klimakiller macht.)

Zweiter unschöner Nebeneffekt solcher Maßnahmenpakete ist die systematische Vernichtung automobilen Kulturguts, die bereits mit entsprechender Besteuerung, der Erhöhung des automobilen Rentenalters, also die Anerkennung des Oldtimer-Status auf 30 Jahre und zuletzt sogar der Abschaffung der roten Werkstattkennzeichen vorangetrieben wurde. Die Hürden, die einem in den Weg gelegt werden bei dem Versuch, einen alten Wagen über die Zeit zu retten, werden immer größer.

Die Youngtimer von heute sind die Oldtimer von morgen und dementsprechend sollten auch diese der Nachwelt erhalten bleiben. Natürlich geht es nicht darum, jede "Rostlaube" aufzuheben, und die unrettbare Mehrheit sollte nach Ende der sinnvollen Nutzung auch der Wiederverwertung zugeführt werden. Allerdings sollte man auch nicht mit Gewalt die "guten" Exemplare aus dem Verkehr zu drängen versuchen. In Frankreich gab es schonmal so eine "Ausmistaktion" mit dem Ergebnis, daß eine ganze Automobil-Generation dort heute quasi ausgestorben ist.

Ich sehe es schon kommen.... so wie heute an 5-10 Jahre alten Autos die Zettelchen der Kiesplatzhändler mit besten Verbindungen nach Rußland und Afrika hängen, werden nach Einführung einer Verschrottungsprämie die richtig alten Autos das Ziel windiger Geschäftemacher sein. Opa Willi von nebenan werden sie den gepflegten E-Rekord für'n Appel und'n Ei abschwatzen um ihn nachher mit Gewinn in die Presse zu schicken. Der Oldtimerfreund schaut mit Tränen in den Augen zu, weil seine Garage bereits vor alten Schätzen überquillt und ihm die Frau mit Scheidung droht. Opa Willi derweil versenkt die grade ausbezahlte Lebensversicherung in einen schicken neuen Toyota mit Dreizylinder-Nähmaschine und wähnt sich als Umweltfreund.
 
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Bass, Bass, wir brauchen Bass...

Freitag, 07. November 2008 23:51  
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Noch so eine Unsitte diverser Mitmenschen: Das Aufdrehen von Klangreglern bis an die Schmerzgrenze, bevorzugt in Autoradios. Heute hab' ich wieder mal einen Carpool Corsa für's Wochenende genommen, und erstmal diverse Einstellungen korrigiert. Bass und Höhen beide waren beide auf +12, dazu ein Haufen komischer Radiosender (Planet, FFH und so'n Scheiß), außerdem der Sitz tiefer als in einem Ferrari und das Lenkrad irgendwo in Timbuktu.

Ich hab' eigentlich gar keine Lust, morgen aufzustehen. Aber zum Schwänzen bin ich net rebellisch genug.
 
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Schuld war nur die Sahne...

Freitag, 07. November 2008 12:55  
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HR3 hat heute wieder 100pro Deutsch, also vor allem Hörerwünsche.

Heute morgen hat sich dann einer "Aber Bitte Mit Prosecco" von Anett Louisan gewünscht. Au ja! Ich hätte dann gerne "Schuld War Nur Die Sahne" von Udo Jürgens und "Nicht Ohne Meine Sieben Brücken" von Peter Maffay. Auch nicht schlecht wäre der Klassiker von Roger Whitaker: "Abschied Ist Ein Schweres Schaaf".

Mönsch Leute, merkt Euch doch mal die Songtitel. So schwer kann das doch nicht sein.
 
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Och nööööö....

Donnerstag, 06. November 2008 21:37  
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Das Wochenende wird wieder knüppelhart. Gut, daß ich gestern mit dem Kuntzschi Paletten in Darmstadt geholt habe, sonst hätte ich den Kraftfahrerdienst am Samstag total verpennt. Muß da um halb Neun morgens antanzen, und komme wahrscheinlich erst um fünf wieder nach Hause. "So much for the weekend!" würde der gemeine Angelsachse sagen. Sonntag dann haben wir nämlich PA-Dienst, heißt morgens auf die Atemschutzstrecke und nachmittags dann unsere halbjährliche Übung. Und somit ist wieder mal so ziemlich das gesamte Wochenende blau. Besonders doof, da ich am Samstag auf den Hochheimer Markt möchte. Heißt wieder früh nach Hause oder morgens im Halbkoma in die Strecke. Von dem Chaos bei mir zu Hause, daß ich auch mal wieder lüften müsste, fang' ich gar nicht erst an. Und so werde ich die wenigen freien Stunden wohl eher stationär auf der Couch verweilen, als mich im Haushalt zu betätigen. Ich hoffe nur, daß ich Sonntag früh genug weg kann, und mir die Zeit zum Schwimmen bleibt. Wenigstens einmal die Woche regelmäßig Sport sollte schon sein.
 
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Na bitte!

Mittwoch, 05. November 2008 13:21  
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Glückwunsch an den Sieger, ich hoffe für Amerika und den Rest der Welt, daß er sich nicht als Schaumschläger herausstellt und den "Change" bringt, den er versprochen hat. Na, wie gesagt, es kann ja nach der Abrissbirne Bush eigentlich nur alles besser werden. Respekt aber auch für einen McCain, der selbst auf verlorenem Posten noch tapfer gekämpft hat, soviel muß man ihm bei allen Kontroversen zugestehen. Zum Schluß konnte er einem fast leid tun, vor allem ob der einseitigen Berichterstattung im Ausland. (Siehe Kerner.)

Zu Frau Sarah "Terminatrix" Palin sag' ich besser nix. Sowas will mal Präsidentin werden? Oh mein Gott! Das Schicksal bewahre die Welt vor dem Tag, an dem diese schießwütige Moralpredigerin, die ernsthaft glaubt, daß vor 6000 Jahren Dinosaurier und Menschen gemeinsam die Erde bevölkerten, die größte Militärmacht und das größte Atomwaffenarsenal der Welt unter ihrer Kontrolle hat.
 
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Eben reicht's aber auch!

Mittwoch, 05. November 2008 03:08  
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Alla... sieht doch ganz gut aus... aktuell 175 zu 76 für Obama. Ich kann jetzt aber nix mehr über die Wahl hören, außerdem wird's Zeit, ich geh' in's Bett. In ein paar Stunden werden wir schlauer sein.

Gute Nacht!
 
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Für wie dumm halten die uns eigentlich?

Mittwoch, 05. November 2008 02:40  
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Tolle Quizfrage gerade in der ARD: "Wer ist im Mount Rushmore in den Fels gehauen?"

Unter den Antwortmöglichkeiten fanden sich unter anderem "Indiana Jones", "Arnold Schwarzenegger", "Ronald Reagan", "Elvis" und "Richard Nixon". Da fühle ich mich doch schon leicht beleidigt, wieviel Bildung dem allgemeinen Deutschen so zugetraut wird. Solche Antwortmöglichkeiten hätte ich bei MTV oder Kabel 1 erwartet, nicht bei der ARD. Oder steht es um Deutschland wirklich schon so schlecht?
 
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Schmeißt den Kerner endlich raus!

Dienstag, 04. November 2008 23:36  
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Meine Fresse, was war das denn?

Tja, auch mir wäre Obama lieber als McCain, aber bei Kerners peinlicher Obama-Werbeveranstaltung gerade ist mir so richtig das Kotzen gekommen. Ein wenig mehr Neutralität hätte der Sache gut angestanden. Und dann neben drei Obama-Symphatisanten noch einen einzelnen Republikaner einzuladen und dermaßen zu isolieren und vorzuführen, was soll denn bitte diese Scheiße? Auch das Interview mit Kissinger war im Grunde voll für'n Arsch. Der Mensch ist selber Republikaner und obendrein ein Freund von McCain. Und Kerner haut wieder und wieder verbal drauf und bohrt den Finger tiefer in die Wunde. So geht man mit Menschen nicht um. Aber da war Kerner noch nie gut drin, er ist wie die Axt im Walde, ohne Rücksicht auf Verluste, und andere Menschen vorführen, das kann er eh gut.

Ich erinnere an den peinlichen Auftritt von Eva Herman in seiner Show. Statt eine sachliche Diskussion zu führen, wurde der Frau von Anfang an jedes Wort im Munde rumgedreht, sie wurde mit wirren Gegenargumenten bombadiert, in die rechte Ecke gestellt und so erfolgreich jeder Versuch der Rechtfertigung und Relativierung der im Grunde harmlosen Aussagen im Ansatz erstickt und das tumbe Publikum hat damals (politisch korrekt, wie sich das gehört) ordentlich mitgemacht. Die Öffentlichkeit hatte ihre Hexe gefunden und der Scheiterhaufen war bereits angerichtet, warum dann noch weiter diskutieren? Da kann man die Dame doch gleich aus der Sendung schmeißen. Ich glaube, der Großteil derjenigen, die sich vor und nach der Sendung so über diese Frau echauffiert haben kennen bis heute nicht den genauen Wortlaut der besagten Äußerungen. Rechtes Gedankengut ist schlimm, keine Frage, aber eine Hexenjagd wie diese ist kaum besser. Das gab es schonmal in den 50ern. Nannte sich Kommunistenverfolgung, damals terrorisierte ein paranoider Gouverneur die ganze USA.

Und ähnlich wie damals kam auch diese Sendung jetzt wieder rüber. Etwas milder, freilich, der Republikaner an sich wurde belächelt und allenfalls als "fehlgeleiteter, abtrünniger Einzelgänger", den es zu bedauern galt, dargestellt, ein Arschtritt für jeden anders denkenden. Toleranz? Fehlanzeige! Solch ein Verhalten hat in keinster Weise was mit Demokratie zu tun, das war einfach nur plumpe, unfaire Meinungsmache und Propaganda, die man selbst als Obama-Anhänger verurteilen muß, wenn man einigermaßen klar im Kopf ist. So richtg mochte ich Kerner ja noch nie, aber in letzter Zeit wird er mir mehr und mehr unausstehlich. In meinen Augen taugt er weder als Talkmaster, noch als Fußballkommentator, ihm fehlt es sowohl an Taktgefühl als auch an Fairness und zu gegebener Zeit an der nötigen Neutralität. Selbst sein mittelmäßiger ARD-Kollege Beckmann wirkt neben ihm noch richtig gut, weil der zumindest die Grundregeln menschlicher Interaktion beherrscht.

Ich hoffe ja, daß das ZDF ihn bald rausschmeißt, es widerstrebt mir, weiter mit meinen GEZ-Gebühren sein Gehalt zu bezahlen. Aber er kann sich trösten, er kann er ja dann immer noch Werbung für Gutfried und Air Berlin machen, das reicht bestimmt für eine auskömmliche Rente.
 
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Big day today, Freeman!

Dienstag, 04. November 2008 20:24  
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...um es mal mit einem Zital aus "Halflife" zu sagen!

Endlich ist es soweit. Nach Wochen und Monaten intensivster Berichterstatung, die einem mittlerweile aus den Ohren wieder rauskommt, falschen Klempnern, bedeutenden Studien zum Wahlvehalten von Hunde- Katzen- und Lurchbesitzern mit und ohne Zweitwagen und nebenbei viel Polemik darf Amerika nun endlich seinen Präsidenten wählen. Ein Stück weit Erlösung, da jetzt vielleicht unsere eigenen Themen wieder etwas mehr in den Vordergrund gerückt werden. Würde mich nicht wundern, wenn in den letzten Wochen heimlich, still und leise wieder ein Haufen Gesetze auf den Weg gebracht wurden, die sonst auf viel öffentlichen Widerstand gestoßen wären. Wann hab' ich eigentlich das letzte mal irgendwas über deutsche Bundespolitik in den Nachrichten gesehen? Ich weiß es gar nicht mehr.

Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob man diesem weltbewegenden Ereignis wirklich 12 Stunden Sendezeit im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen einräumen muß. Alle paar Stunden ein aktueller Stand und vielleicht einige wenige gut gemachte Reportagen hätten es auch getan, denke ich. (Qualität statt Quantität.)

Wie auch immer, bleibt zu hoffen, das Amerika diesmal die richtige Entscheidung trifft, wobei falscher als Bush vor 4 und 8 Jahren kann sie eigentlich nicht sein. Egal, wer als gewinnt, es kann eigentlich nur besser werden. Um wieviel besser, das haben die Amis jetzt selbst in der Hand.
 
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Nachtrag von gestern

Dienstag, 04. November 2008 20:14  
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Ist eigentlich schon von gestern, aber es wäre bei der ganzen Politik untergegangen, deswegen erzähle ich es heute.

Ich erhielt gestern auf Arbeit eine E-Mail zu einem Lehrgang nächste Woche, den ich leider besuchen muß. "Leider" deshalb, weil mir das Produkt für das hier gelehrt werden soll, zutiefst unsympatisch ist und ich jetzt schon versuche dessen Benutzung zu vermeiden, wo ich nur kann. Nun, da ich nicht darüber zu urteilen habe welche Software bei uns verwendet wird, muß ich akzeptieren was kommt, das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Jedenfalls erhielt die Email neben zwei angehängten Dokumenten von insgesamt 2 MB, die ich jetzt zum dritten mal erhalten habe auch folgenden Satz:

"Ich möchte nocheinmal die auf die WBTs aufmerksam machen, da das Assessment auch Fragen aus diesen enthalten."

Natürlich bin ich fähig, ein Wörterbuch zu benutzen und so brachte ich die Bedeutung des Begriffs "Assessment", nämlich schlicht "Prüfung" schnell in Erfahrung. Ich konnte mir jedoch nicht verkneifen der Dame, ihres Zeichens "Backoffice - Operation Manager" ebenjene Frage zu stellen, worauf ich dann zwar äußerst kurz angebunden aber immerhin zügig Auskunft erhielt (Danke dafür!) Warum man nicht schlicht "Prüfung" schreiben kann (zumal das sogar kürzer ist), bleibt mir aber weiterhin schleierhaft. Um die Dame nicht noch mehr auf die Palme zu bringen, habe ich es mir übrigens verkniffen, auf die grammatikalische Unzulänglichkeit (Na, wer hat's gemerkt?) des obigen Satzes hinzuweisen.

Ach ja, der Vollständigkeit halber: Ein "WBT" ist ein "Web Based Training", so eine Art elektronischer Kurs im Netz.

Jaja, die Tücken des Arbeitslebens... ;o)
 
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Schlechte Nachrichten

Dienstag, 04. November 2008 00:17  
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Heute seit langem mal wieder was politisches. Eigentlich hätte man es sich ja denken können.

Ein wahrlich schwarzer Tag für Hessen, bedeutet es doch den sehr wahrscheinlichen Fortbestand der Koch-Regierung und damit einhergehend den unsäglichen Studiengebühren, sinnlosen Infrastrukturprojekten wie dem Ausbau von Kassel-Calden und dem skrupellosen Raubbau an der Natur zugunsten wirtschaftlicher Interessen. Wenn es Neuwahlen gibt, und das halte ich für sehr wahrscheinlich, wird es wieder genug Torfnasen, geben, die diesen lobbyfreundlichen Lügenbaron erneut in Amt und Würden hieven. "Parteispendenskandal? Hmm, da war mal was, ach egal...". Ach ja, die Fraport-Aktie hat heute runde 15 in Worten FÜNFZEHN(!!!) Prozent zugelegt, ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Bei allem Verständnis für die vier Abgeordneten, denen das Recht zugesprochen werden muß, gegen eine Koalition mit der Linken zu sein, bleibt die Frage, warum denen das erst jetzt eingefallen ist. Zwei Wochen früher und Frau Ypsilanti wäre eine weitere unnötige Peinlichkeit erspart geblieben. Treffender als Franz Müntefering ("Wenn man wirklich Gewissensnöte hat, dann weiß man das eher als 24 Stunden vorher.") kann man es wohl kaum beschreiben.

Die Rechnung des rechten Establishments ist damit voll aufgegangen. Mit der hartnäckigen Weigerung von FDP und CDU, mit der SPD zu koalieren hat man Ypsilanti in die Ecke gedrängt und sie quasi gezwungen, den fatalen Wortbruch zu begehen, um überhaupt noch irgendeine Möglichkeit zur Regierungsbildung zu haben. Egal, wie die Sache ausgegangen wäre, die Rechten wären die Gewinner gewesen, so bleibt Koch im Amt, andernfalls hätten sie reichlich Munition gehabt, um von der Oppositionsbank schießen zu können. Dann hätten sie sich aber den Vorwurf gefallen lassen müssen, die Linken an die Macht gebracht zu haben, eben mit dieser Verweigerungshaltung, die sie bei den Koalitionsverhandlungen an den Tag gelegt haben. Kochs höhnische Äußerung "" ist eine weitere schmerzhafte verbale Ohrfeige für Ypsilanti, die Hessen-SPD und nicht zuletzt die nicht wegzudiskutierende Mehrheit der Wähler, die ihn weg haben wollte. Und so hat er geschafft, was bereits ein anderer rechter Hardliner auf einem anderen Kontinent vor vier Jahren geschafft hat: Ohne echte Mehrheit an der Macht zu bleiben.

Ach ja, US-Wahlen... über folgendes bin ich heute außerdem gestolpert:

Waffennarren rüsten sich für einen Wahlsieg Obamas (tagesschau.de)

Es ist doch erschreckend, daß es offenbar nicht wenige Menschen in den USA gibt denen die eigene Freiheit, vollautomatische Waffen zu besitzen wichtiger ist als eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Etwa ein Sechstel der US-Amerikanischen Bevölkerung ist NICHT krankenversichert, aber mit 200 Millionen privat registrierter Waffen im Land kommt so auf drei Einwohner zwei Ballermänner.

Man kann sich über Sinn und Unsinn streiten, ob es nötig ist, für die Sicherheit von Haus und Heim (sofern selbiges noch nicht zwangsversteigert wurde) eine "normale" Handfeuerwaffe besitzen zu müssen. Und wenn einer meint sich aus Angst vor'm schwarzen Mann (Und wenn er kommt? - Dann laufen wir!) eine Magnum oder Schrotflinte in die Schublade legen zu müssen, so kann man das, wenn ich auch anderer Meinung bin, irgendwo vielleicht noch halbwegs logisch nachvollziehen. Aber wofür einer für den Privatgebrauch eine UZI oder M16 inklusive Munition im Keller haben muß, das muß mir erst mal einer sinnvoll erklären. Es gibt sicher gesündere (und nebenbei billigere) Hobbies, Briefmarken sammeln zum Beispiel.

Gibt's auch gute Nachrichten? Ja, die Eintracht hat gestern auswärts gewonnen.
 
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Wiederholungstäter

Sonntag, 02. November 2008 19:39  
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Definitiv ist es keine gute Idee, sich zwei Abende hintereinander volllaufen zu lassen. Das habe ich heute morgen bitterlich erfahren. Mein Kopf fühlte sich an, als wäre nachts eine Elefantenherde drüber gelaufen.

Nachdem sich meine Samstagabendpläne ja schon am Freitag in Luft aufgelöst hatten, bot sich die Classic Rock Party im Rind an. Das scheiterte dann leider am Widerstand zweier Personen, ich wurde quasi überstimmt. Und so saßen wir bei XL und frönten dem Alkohol.

Soviel hatte ich eigentlich nicht (definitiv weniger als vorgestern) und hatte es sogar erfolgreich vermieden, durcheinander zu saufen, aber wahrscheinlich war ich von Freitag abend schon vorbelastet, hatte den Tag über kaum was gegessen und so gab mir das jetzt den Rest. Wobei es eigentlich ganz lustig war, Alkohol löst bekanntlich die Zungen und so kamen unterhaltsame Gespräche zustande. Außerdem haben wir uns Photos von Freitag angeschaut, sind ein paar richtig geile dabei. Und so kam es, daß wir wieder kein Ende fanden und ich den letzten Zug verpasst habe. Es trat ein, was ich befürchtet hatte, ich mußte die ganze Strecke vollgedröhnt auf dem Rad nach Hause juckeln.

Naja, die Quittung bekam ich dann wie gesagt heute morgen. Es dauerte einige Stunden und bedurfte einiger Medikamente, um wieder auf den Damm zu kommen. Sehr geholfen hat dann schließlich etwas frische Luft und die 58 Runden im Schwimmbad, für die ich diesmal 42 Minuten brauchte, das gibt sogar einen leicht verbesserten Schnitt als letztes mal (mehr als 1s weniger pro Bahn), was aber auch darauf zurückzuführen ist, daß das Becken diesmal nicht so überfüllt war. Die letzten 10 Minuten hatte ich das Becken sogar ganz für mich alleine - traumhaft!
 
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